Gardelegen l Gegen 10 Uhr ist am gestrigen Vormittag im Gardeleger Ortsteil Wannefeld ein privates Heizhaus in Brand geraten.

Vier Einsatzfahrzeuge der Gardeleger Wehr, zwei Fahrzeuge aus Letzlingen und jeweils ein Einsatzfahrzeug aus Wannefeld und Roxförde fuhren zum Einsatzort. Ein Fahrzeug, das aus Gardelegen unterwegs war, konnte allerdings bereits in Letzlingen wieder umkehren.

Der Ofen in einem Nebengebäude brannte

In einem Nebengebäude eines in Wannefeld ansässigen landwirtschaftlichen Betriebes am Ortsausgang in Richtung Letzlingen war das Feuer in einem Heizraum offenbar durch den dort installierten Ofen verursacht worden. Der Teil des Objektes, der früher zur LPG gehörte, stand voll unter Rauch. Nach ersten Erkenntnissen könnte es sich um eine Verpuffung gehandelt haben. Die Polizei ermittelt in alle Richtungen, hieß es gestern auf Nachfrage der Volksstimme.

Mit schwerer Atemschutztechnik drangen die Retter in das Objekt vor. Zudem wurde von oben durch eine hochgelagerte Luke gelöscht. Auch die Eigentümer waren vor Ort. Große Erleichterung herrschte vor allem darüber, dass bei dem Brand niemand verletzt wurde.

Um zu helfen, war auch Wannefelds Ortsbürgermeister Gustav Wienecke zum Brandort gekommen. Er zeigte sich erleichtert, dass kein Mensch zu Schaden kam.

Erst vor rund zweieinhalb Jahren war in Wannefeld ein Wohnhaus komplett ausgebrannt. Die Eigentümer hatten buchstäblich ihr gesamtes Hab und Gut verloren. Damals hatten die Wannefelder sofort eine große Hilfsaktion gestartet.