Packebusch l Ein vermeintlicher Dachstuhlbrand an der Bahnhofstraße in Packebusch hat sich am späten Montagabend als ein Schwelbrand in einem Stall entpuppt. Weil jedoch anfangs von einem deutlich größeren Geschehen auszugehen war, wurden ab 21.59 Uhr nach und nach sowohl die Feuerwehren aus Packebusch selbst, aus Badel inklusive Thüritz, aus Brunau inklusive Plathe, aus Jeetze und aus Kalbe alarmiert.

Als die ersten von insgesamt 73 Einsatzkräften vor Ort eintrafen, war die Lage zunächst unklar. Von der Straße aus war eine größere Rauchentwicklung zu sehen. Der Brandort indes konnte nicht sofort ausfindig gemacht werden. Nach der Lageerkundung und der Aufnahme der Löscharbeiten stand dann aber fest: in einem kleinen Stall an einer Scheune schwelte Unrat.

73 Brandbekämpfer vor Ort

Unter schwerem Atemschutz gingen die Trupps zur Brandbekämpfung vor. Und schon nach einer Viertelstunde konnte der Leitstelle „Feuer aus“ gemeldet werden. Bis dann das letzte von insgesamt 13 Fahrzeugen wieder in seinem Gerätehaus war, sollte es aber noch bis 23.11 Uhr dauern.

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Unklar ist bislang, wodurch der Schwelbrand entstanden ist. Denn einen Stromanschluss hat es in der Nähe des Brandherdes offenbar nicht gegeben. Die Polizei hat die Ermittlungen zu dem Sachverhalt aufgenommen.

Und auch die Bewohner jenes Hauses, das an Scheune und Stall angrenzt, hatten Glück im Unglück, dass das Feuer frühzeitig bemerkt worden war und so nicht auf die anderen Gebäude übergreifen konnte. Erst im vergangenen Jahr hatte es in Packebusch einen Großeinatz gegeben. Dabei war im Juni 2017 das Hab und Gut einer mehrköpfigen Familie komplett zerstört worden.