Kalbe l Harken, kehren, einsammeln und wieder von vorn – so sieht der herbstliche Alltag für zehn Mitarbeiter des städtischen Bauhofes aus, die sowohl in der Stadt Kalbe als auch in den Dörfern der Einheitsgemeinde im Einsatz sind. Wer auf der Suche nach ihnen ist, wird zumindest in der Kernstadt sehr schnell fündig. Zahlreiche Laubberge, die auf den Straßen in einem Abstand von einigen Metern angehäuft sind, weisen auf den wöchentlichen Einsatzort hin. So auch Friedenseck-Teich und an der Ostpromenade am Eingang des Freibades. Dort waren unter anderem Matthias Wosch, Maik Hinz und Holger Münz vor Ort. Ausgestattet mit Rechen und Besen ging es für sie und weitere Kollegen an die Arbeit. „Ich denke, dass wir auf diesem kurzen Stück zwei Multicars voll kriegen“, schätzte Wosch an der Ostpromenade ein. In einer Woche, so erklärte Bauhofleiter Uwe Wolff, würden allein in Kalbe 10 bis 15 Drei-Tonnen-Anhänger gefüllt. „Da kommt in wenigen Wochen schon allerhand zusammen“, sagte er.

Volle Säcke werden abgeholt

Darüber hinaus bietet der Bauhof in einigen Dörfern einen weiteren Service an. So werden unter anderem in Bühne, Neuendorf am Damm, Karritz, Altmersleben, Thüritz, Güssefeld, Wustrewe, Winkelstedt und Engersen große Säcke verteilt, in denen die Anwohner kommunaler Grundstücke das gesammelte Laub entsorgen können. „Die vollen Säcke werden dann von den Mitarbeitern abgeholt“, erklärte Uwe Wolff. Doch was passiert anschließend mit dem anfallenden Laub? Dieses wird in Kalbe am Wertstoffhof gesammelt und danach zur Gardelegener Deponie gebracht. Vom Wetter hängt es in den kommenden Wochen ab, wie lange die Mitarbeiter noch im herbstlichen Dauereinsatz sein werden. „Ich schätze, dass wir in diesem Jahr noch bis Ende November, vielleicht auch bis Dezember Laub einsammeln werden“, erklärte Wolff. Am meisten falle im Park am Kalbenser Friedhof und im Park an der Median-Klinik sowie am Friedenseck-Teich an. Im Pionierpark würden lediglich die Wege von Laub befreit.