Kalbe l Ein Abschied mit stehenden Ovationen und tosendem Applaus gab es zum letzten Konzert in die Kalbenser Ratsstuben, das von der Wirtin Sandra Kunze organisiert wurde. Einen Abschied an den Anfang eines Konzertes zustellen, sei irgendwie doof, so Max Heckel, Frontmann der Kopinsky-Brothers. Die Band holte ein versprochenes Konzert am vorletzten Abend des Jahres in den Ratsstuben nach.

Der Saal war zum Konzert komplett ausverkauft. Gut 150 Besucher waren zum letzten Konzert gekommen, um zusammen noch einmal zu feiern. Die Kopinsky-Brothers - dahinter verbergen sich Nobody Knows-Frontmann Max Heckel sowie Lars Düseler (Kontrabass) und Aron Thalis (Schlagzeug) – rockten den Saal. Ab 19 Uhr gab es selbstgemachte aber auch gecoverte Songs auf die Ohren, und mit fortgeschrittener Zeit kam das Publikum immer mehr in Feierlaune.

Standing Ovations für die Wirtin

Dann kam das, was Heckel bei Konzertbeginn schon erwähnt hatte, der Abschied. Die Musiker baten Sandra Kunze auf die Bühne. Das Publikum im Saal erhob sich von den Stühlen, klatschte im Takt, die Tränen waren nicht mehr aufzuhalten. „Es waren schöne sieben Jahre“, sagte Sandra Kunze, nach einer langen Umarmung von Max Heckel, „doch nun ist das Schöne vorbei. Lasst uns heute noch zusammen richtig feiern, denn morgen ist es ganz still hier“, forderte sie das Publikum auf. Die Kopinsky-Brothers legten noch zwei, drei Lieder nach und dann gegen Mitternacht schloss Sandra Kunze zusammen mit ihrem fleißigen Helferteam ein letztes Mal die Tür der Ratsstuben ab. Ab dem 14. Januar hat sie einen neuen Arbeitsplatz, dann in Salzwedel. „Es waren sieben wunderschöne Jahre mit vielen Veranstaltungen, netten Gäste, und man hat auch viele Freunde gewinnen können“, so ihr Fazit am vorletzten Abend des alten Jahres.

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