Angebot des Ambulanten Hospizdienstes

„Letzte-Hilfe-Kurs“ zum Thema Sterbebegleitung in Gardelegen

Wie stehe ich Menschen und ihren Angehörigen in ihren letzten Stunden bei? In Gardelegen gibt es dazu ein besonderes Angebot.

Von Elke Weisbach
Petra Müller und Thomas Rehbein haben die Kursleiterqualifikation für ?Letzte-Hilfe-Kurse" erworben.
Petra Müller und Thomas Rehbein haben die Kursleiterqualifikation für ?Letzte-Hilfe-Kurse" erworben. Foto: Ambulanter Hospizdienst Gardelegen

Gardelegen - Um Leben zu retten, sind viele in Erster Hilfe geschult. Um aber Angehörigen, Freunden und Nachbarn am Lebensende beizustehen, fehlt den meisten Menschen das „Handwerkszeug“ – etwas Grundwissen. Das hat Thomas Rehbein vom Ambulanten Hospizdienst festgestellt: „Immer wieder hören wir in der Trauerarbeit: ,Warum hat uns das keiner gesagt! Hätten wir das gewusst, hätten wir nicht gleich den Notarzt gerufen!’“

Aus diesem Gedanken heraus wurde der „Letzte-Hilfe-Kurs“ entwickelt, der das Einmaleins der Sterbebegleitung vermittelt. Dieser wird am Sonnabend, 23. Oktober, vom ambulanten Hospizdienst in Gardelegen angeboten. Koordinator Thomas Rehbein und Petra Müller als Ehrenamtliche zeichnen dafür verantwortlich. Sie haben beide die Konstitutionenökonomik für „Letzte-Hilfe-Kurse“ erworben.

Basiswissen wird vermittelt

Der Kurs wird an diesem Tag von 9 bis 12.30 Uhr stattfinden. Der Eintritt ist frei, über Spenden freut sich der Hospizdienst. Es wird Basiswissen vermittelt, Orientierung gegeben und es werden einfache Handgriffe gezeigt. Je sicherer und informierter Angehörige sind, umso besser können sie für Erkrankte beziehungsweise Sterbende da sein und so vielleicht das Sterben zu Hause ermöglichen.

Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite www.letztehilfe.info oder von Thomas Rehbein unter der Rufnummer 03907/779 60 20.