Gardelegen l Gleich fünf Geschwindigkeitskontrollen hat es am Wochenende des 1. August im Bereich Gardelegen gegeben. Offensichtlich ergiebig war eine Kontrolle am Sonnabend zwischen 8.30 und 17 Uhr auf der Ortsdurchfahrt der B 71 in Ackendorf. Wie die Polizei dazu mitteilte, passierten insgesamt 1855 Fahrzeuge die Messstation, darunter 378 Lkw.

Drei Fahrverbote erteilt

159 Temposünder wurden aus dem Verkehr gezogen. In 140 Fällen wurde ein Verwarngeld kassiert. 19 Fahrer erhielten ein Bußgeldverfahren. Drei davon werden demnächst ihr Auto in der Garage stehen lassen müssen, denn für sie gab es zusätzlich ein Fahrverbot. Spitzenreiter dieser Kontrolle war ein Pkw-Fahrer, der bei innerorts erlaubten 50 Stundenkilometern sage und schreibe mit Tempo 95 unterwegs war.

Der schnellste Lkw rauschte mit 73 Stundenkilometern in die Radarfalle. Eine weitere Kontrolle fand am Sonnabend von 7.45 bis 8.45 Uhr auf der Schillerstraße, in der dortigen Tempo-30-Zone, statt. Zwei Fahrer wurden mit einem Verwarngeld belegt. Der schnellste Fahrer war mit 45 Stundenkilometern unterwegs.

Von 8 bis 9 Uhr wurde am gleichen Tag auf der Hottendorfer Straße (B 188) in Jävenitz kontrolliert. Von 21 Fahrzeugen waren drei zu schnell. Alle Überschreitungen lagen im Verwarngeldbereich. Bei zulässigen 50 Stundenkilometern war der schnellste Fahrer mit Tempo 66 im Ort unterwegs. Von 11.30 bis 14 Uhr wurde in Hottendorf kontrolliert. 76 Fahrzeuge passierten in diesem Zeitraum die Messstation. Sieben Verstöße wurde geahndet.

Drei Fahrer mussten ein Verwarngeld bezahlen und vier Fahrer ein Bußgeld. Spitzenreiter dieser Kontrolle war ein Fahrer, der mit Tempo 80 durchs Dorf fuhr. Eine weitere Kontrolle fand bereits am Freitag von 7.30 bis 8.30 Uhr ebenfalls in Hottendorf statt. Von 36 Fahrern waren zwei zu schnell. Die höchste gemessene Geschwindigkeit betrug bei erlaubten 50 Stundenkilometern 74 Stundenkilometer.