Letzlingen l Der Name sagt es schon: In Letzlingen singen die Männer. Dennoch holte Vereinschef Andreas Bartsch nach der musikalischen Begrüßung mit Marianna Diwok als erstes eine Frau nach vorn. Sie sei nämlich „die Sekretärin des Schriftführers – und welcher Verein hat schon sowas“, klärte Bartsch die Anwesenden auf, und als solche sei sie absolut engagiert. Dafür bekam sie nun auch mal einen Blumenstrauß.

Einen solchen erhielten zudem langjährige Vereinsmitglieder. So wurde Hans-Werner Wolf für seine 30-jährigen Mitgliedschaft geehrt und Manfred Hötling für 35 Jahre Treue ausgezeichnet.

Sigmar Nahrstedt wurde von Bartsch für sein zehnjähriges Engagement geehrt und erhielt außerdem eine Ehrenurkunde für „die Förderung des Chorgesanges“ aus den Händen von Anneliese Preuß, der Vorsitzenden des Sängerkreises Heide-Drömling, die zu den Ehrengästen gehörte.

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Blumen gab es zudem für Uwe Bartel, der von den fördernden zu den singenden Mitgliedern gewechselt hatte, und für das neue fördernde Mitglied Siegfried Riemer.

Guter Vorsatz: regelmäßig zur Probe

Neben anerkennenden Worten für das Engagement der Mitglieder, äußerte Bartsch allerdings auch noch einen dringenden Wunsch: So mancher habe für das neue Jahr ja einen Vorsatz gefasst. „Bitte lasst es in diesem Jahr die regelmäßige Teilnahme am Probeabend sein“, bat er. Denn die musikalischen Leiter Matthias Mücke und Rolf Drebenstedt könnten neues Liedgut nur mit allen Sängern gemeinsam einstudieren.

Gemeinsam unternehmen die Letzlinger Sänger aber auch außerhalb der Proben so einiges. Bartsch erinnerte zum Beispiel an das Weihnachtsbaumverbrennen, das Adventssingen in Dolle oder an das Familienfest am Himmelfahrtstag und den gemischten Chor. Denn auch die Frauen durften beim Picknick mitsingen

Und auch in diesem Jahr sind schon wieder gemeinsame Unternehmungen geplant. Unter anderem ein Ausflug nach Hamburg. „Dort wollen wir die Stadt unsicher machen“, kündigte Bartsch gutgelaunt an.

Und auch ein paar Zahlen hatte er mitgebracht. „Durchschnittlich sind wir alle nämlich noch keine Rentner“, scherzte er. Denn das Alter der Sänger betrage im Schnitt 66,33 Jahre. Eine schöne Schnapszahl, die beim traditionellen Sängerball natürlich auch noch mit dem einen oder anderen Schnäpschen begossen wurde.

Eine Überraschung für die rund 130 Ballbesucher gab es dann am späten Abend noch mit einem drolliger Sketch auf der Bühne im Kulturhaus.