Gardelegen l Ende März sollen die Bauarbeiten im Gebäude der Alten Löwenapotheke, dem ehemaligen Stadtmuseum, abgeschlossen sein. Zurzeit werde noch im Fußbodenbereich gearbeitet. Danach sollen noch Malerarbeiten folgen, informierte Stadt-Bauamtsleiter Engelhard Behrends auf Anfrage.

Bei diesem Gebäude handelt es sich um ein denkmalgeschütztes Haus, das als Einzeldenkmal gekennzeichnet ist. Im Vorfeld war ein Sanierungskonzept mit dem Umfang der erforderlichen Arbeiten erstellt worden – in Abstimmung mit dem Denkmalschutz.

Beschädigter Innenputz wurde erneuert

Begonnen hatte die Sanierung des Hauses im Frühsommer des vorigen Jahres mit der Trockenlegung des Gebäudes. Zusätzlich waren dabei Sicherungsarbeiten erforderlich, denn beim Ausschachten wurde sichtbar, dass das Fundament nur aus lose aufgeschichteten Feldsteinen bestand.

Kosten: 150.000 Euro

Die nächste Etappe der Sanierung war Anfang dieses Jahres gestartet worden. Unter anderem wurden im Giebelbereich neue Holzfenster eingebaut. Der Eingangsbereich im Inneren des Gebäudes wurde neu verputzt. Dazu wurde der beschädigte Putz – je nach Erfordernis – bis zu einer Höhe von 1,50 Metern entfernt. Beschädigte Steine in den Wandflächen wurden durch neue Klosterformatsteine ersetzt. Danach erfolgte das lagenweise Wiederherstellen der Putzflächen. Verwendet wurden Baustoffe, die für die Sanierung von Denkmalen zugelassen sind, erläuterte Behrends. Darüber hinaus wurde auch der Fußboden im Eingangsbereich erneuert.

Die Kosten dafür belaufen sich auf insgesamt etwa 150.000 Euro. Die Stadt habe dafür eine 80-prozentige Förderung von Bund und Land erhalten. Insgesamt sollen in die schrittweise Sanierung des Hauses im Rahmen des Förderprogrammes Städtebaulicher Denkmalschutz 315.000 Euro investiert werden. Geplant ist unter anderem auch die Sanierung der Außenfassade.