Sachau l Mit kleinen Schritten, aber zielstrebig näherte sich Nele Krieger aus Mannhausen den Tieren. Stück für Stück kam auch die dreijährige Ina näher, die sich schon sichtlich freute. Ina ist nämlich einer von sechs Eseln, die an dem Tag die Stars des Esel- und Schnuppertages der Familie Kulina in Sachau waren.

„Wir sind begeistert davon, dass so viele Leute heute hier sind, die Resonanz gut ist und wir ein wirklich tolles Wetter haben“, freute sich Ronny Kulina, der zusammen mit seiner Familie und Helfern diesen Tag organisierte. Und geboten wurde den Gästen allerhand. So durften sie zunächst beim Eselstreicheln entspannen. Ihnen gleich taten das auch Ina, Rive, Chipie, Luise, Lente und Anne mit Genuss, denn die Langohren lieben es, wenn sie mit der Bürste gekämmt oder einfach nur gestreichelt werden.

Kremserfahrt durch die Natur

Im Anschluss konnten sich die jungen Besucher auf der angrenzenden Hüpfburg so richtig austoben. Gemütlich machten es sich derweil die Eltern und Großeltern der kleinen Besucher. Vor Ort wurden nämlich verschiedene Gerichte sowie Kaffee und Kuchen für die Gäste angeboten.

Mit einem Kremser konnten interessierte Familien im Anschluss eine Tour durch die Natur machen und sich bei strahlendem Sonnenschein eine Auszeit gönnen.

Fell hing bis zum Boden

Am meisten fielen am Sonntag die Baudet du Poitou-Esel auf. Wegen ihres auffälligen Fells. Denn die Haare der Tiere sind zu Rasterzöpfen zusammengewachsen. „Das ist normal bei den Tieren. Sie wohnen in Frankreich und müssen sich ja auch dort vor kalten Wintern schützen“, erklärte Lutz Kulina. Je länger dabei die Rasterzöpfe sind, desto mehr kosten die Tiere, weiß der Fachmann.

„Ich habe schon Esel dieser Rasse gesehen, da hing das Fell bis auf den Boden. Es waren nur noch die Augen zu sehen“, erzählte Kulina am Sonntag. Ronny und Lutz Kulina sind sich sicher, dass es nicht der letzte Esel- und Schnuppertag auf dem Gelände ihrer Scheune gewesen sein wird. Darüber freuen sich sicherlich auch die vielen Gäste.