Bauarbeiten

Die Ortsdurchfahrt in Fienerode ist saniert

Bauarbeiten werden durch Wintereinbruch und unerwartet verlaufende Stromkabel verzögert

Vom Ortseingang bis in die Dorfmitte gibt es in Fienerode eine neue Straße.
Vom Ortseingang bis in die Dorfmitte gibt es in Fienerode eine neue Straße. Stadt Genthin

Genthin - Mike Fleske

Die Fiener Straße in Fienerode ist wieder befahrbar. In der vergangenen Woche wurden die Bauarbeiten seitens der Genthiner Stadtverwaltung abgenommen, darüber informierte die Stadt erst am gestrigen Donnerstag in einer Pressemitteilung.

Ende des vergangenen Jahres hatten die Maßnahmen am ersten Bauabschnitt bis zur Hausnummer 12 begonnen. Zu Verzögerungen kam es, da bei einer Überprüfung festgestellt wurde, dass Stromkabel anders verliefen als angenommen. Weitere Probleme bereitete der starke Wintereinbruch im Februar, der zu einer mehrwöchigen Unterbrechung führte.

Fahrzeuge passen besser aneinander vorbei

Seit dem Frühjahr wurde nun aber durchgehend gearbeitet. Die bisherige Betonfahrbahn wurde abgefräst, und danach eine neue breitere Straße mit Asphalt angelegt, zudem sind die Grundstückszufahrten gepflastert worden.

Vorteil der neuen Straße ist, dass diese deutlich breiter ist als die vorherige Fahrbahn. Dadurch können entgegenkommende Fahrzeuge problemlos aneinander vorbeifahren, ohne wie zuvor auf den Grünstreifen ausweichen zu müssen.

Parallel entstand eine neue Bushaltestelle, die durch ein knalliges Rot deutlich auffällt. In Fienerode stieß die Neugestaltung insgesamt auf Wohlwollen. „Es ist genau so geworden, wie wir es uns gewünscht haben“, sagt Ortsvorsteher Ottmar Rostkovius (Pro Genthin). Im Ort habe man zwei Jahre für die Maßnahme gekämpft, erinnert er.

Ortsbewohner beklagten schlechten Zustand der Straße

Denn gleich nach seiner Wahl zum Ortsvorsteher 2019, hatte Rostkovius das Thema in die städtischen Gremien eingebracht. In einem Antrag führte er Beschädigungen der Fienerstraße durch den Schwerlastverkehr auf und erläutert, dass aufgrund fehlender Rad- und Gehwege im Ort die Erschütterungen des Straßenverkehrs direkt auf die Häuser übergingen. Dies führe zu Rissen in Fassaden und Kellern.

Auch unter Berücksichtigung dieser Hinweise aus dem Ort waren die zu diesem Zeitpunkt bereits laufenden Planungen für eine Sanierung vorangetrieben worden.

Wie mit der restlichen Strecke verfahren werden soll, müsste nun ebenfalls durch die Gremien entschieden werden. Seitens der Stadt sind für den ersten Bauabschnitt 280.000 Euro aus dem Haushalt verwendet worden. Etwas weniger als ursprünglich veranschlagt.