Halberstadt l Sonnenschein, leichter Wind, milde Temperaturen. Das Wetter der vergangenen Tage lockte zum Spaziergang und Co. Familien durften dabei allerdings ein sonst beliebtes Ziel nicht ansteuern – die öffentlich zugänglichen Spielplätze im Stadtgebiet. Weit über 20 unterschiedlich ausgestattete Spiel- und Bolzplätze gibt es in der Kernstadt, auch in allen Ortsteilen gibt es einen Platz, zu dem es Kinder sonst zog. Doch die Kontaktsperre verbietet auch das Toben, Klettern und Schaukeln auf den Spielplätzen.

„Auch wenn die Corona-Krise bedeutet, dass alle Spielplätze gesperrt sind, waren meine Mitarbeiter auf zwei Spielplätzen in unserer Stadt aktiv“, berichtet Beate Grebe, Geschäftsführerin der Halberstädter Wohnungsgesellschaft HaWoGe. Das städtische Unternehmen hat 2009 die Spielplätze der Stadt unter seine Fittiche genommen, weil die desolate Finanzlage den Ersatz maroder Spiel- und Klettergeräte nicht mehr zuließ.

Mit der 2009 von der HaWoGe gestarteten Spielplatzoffensive hat sich das Aussehen vieler Spielflächen deutlich verändert. Das Unternehmen stellt regelmäßig Geld innerhalb seines Wirtschaftsplanes für Reparaturen und Ersatzbeschaffungen ein. Nach und nach wurden neue Kletterkombinationen angeschafft, die Rutschen, Schaukeln, Wippen, Federtiere unterliegen regelmäßigen Wartungen und auch der Sand auf vielen Plätzen wird regelmäßig erneuert. Seit 2011 gilt das auch für die Ortsteile der Stadt, auch hier wird nach und nach „aufgerüstet“, um Kindern Gelegenheit zum Spielen und Klettern zu geben.

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Weil die Arbeiten auch ohne tägliche Nutzung durch Kinder notwendig sind, wurden in den vergangenen Tagen im Fliederweg und Bussardweg jeweils die Kletterkombination erneuert, wie Beate Grebe berichtet. „Auch wenn jetzt noch alle Plätze gesperrt sind, wenn die Kinder endlich wieder auf die Spielplätzen können, sind diese gut vorbereitet.“