Haldensleben l Mittlerweile ist der letzte Ton verklungen. Doch am Sonntagabend sorgte die große Abschlussfeier auf dem Markt für einen spektakulären Ausklang des Altstadtfestes. Unter anderem mit dabei waren die Partyband Biba & die Butzemänner, Claus Eisenmann als einer der Söhne Mannheims, das Andreas-Gabalier-Double Leon Brandl – und zahllose Gäste. Seit Freitagabend führte die größte Haldensleber Party des Jahres zu einem fröhlichen Ausnahmezustand. Daran änderte auch der eine oder andere Regentropfen am Sonnabend nichts. Im gesamten Zentrum sorgten Buden und Bühnen für Ausgelassenheit.

Mit dabei waren viele Künstler aus der Umgebung wie die Kreismusikschule Wolmirstedt/Haldensleben, verschiedene Chöre, die Tanzgruppe der Einrichtung Kids & Co., das OK-Live-Ensemble oder der Haldensleber Sportclub. Doch vor allem in den Abendstunden gehörte die Hauptbühne auf dem Markt weithin bekannten Musikern wie zum Beispiel Sasha, der am Sonnabend das Publikum begeisterte.

Auch Abseits der Musik gab es viel zu entdecken. Die Tempelritter stellten ihr Domizil im Stendaler Torturm vor, die St. Marienkirche war geöffnet – ebenso wie der Bülstringer Torturm.

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Der Alte Friedhof ist derzeit aus Sicherheitsgründen gesperrt. Dort sind in den vergangenen Wochen immer wieder Äste von den Bäumen abgebrochen. Aus diesem Grund wurden Teile des Festes an den Pfändegraben verlegt – wie etwa das bunte Abenteuerland des Vereins Khepera. Es stand in diesem Jahr unter dem Motto „Alles lebt – Natur entdecken!“ und war erneut mit viel Kreativität und Liebe zum Details errichtet worden.

Das Theater Oberon brachte mit seinem fantasievollen Kostümen nicht nur Kinderaugen zum Leuchten. Die Darsteller waren nicht nur auf Stelzen unterwegs, sie luden auch zu verschiedenen Vorführungen ein. Einen besonderen Hingucker sorgte darüber hinaus der Festumzug, der traditionell von der Masche über Kolonie und Alsteinstraße zum Markt führte. Dort wurden die Teilnehmer mit Applaus empfangen.

So friedlich wie in den vergangenen Jahren blieb das Altstadtfest allerdings nicht. Die Polizei teilte auf Anfrage mit, dass es sowohl in der Nacht zum Sonnabend als auch zum Sonntag Anzeigen wegen Körperverletzung gab. Nach Informationen der Volksstimme kam es an mehreren Stellen im Festgebiet zu Schlägereien. Unbeteiligte seien aber nicht zu Schaden gekommen. Polizei und Sicherheitsdienst hätten gut zusammengearbeitet.

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