Flechtingen l Spaß sollte er machen, der Kindertag für die Flechtinger Grundschüler. Statt Unterricht hatten Lehrer, Erzieher und Eltern eine Spaßolympiade auf die Beine gestellt. Die begann aber zunächst so gar nicht spaßig, denn alles, was gerade draußen aufgebaut worden war, musste auf die Alternativvariante nach drinnen umgeräumt werden, denn dunkle Wolken zogen auf und kündigten wettertechnisch nichts Gutes an.

Auftakt mit starkem Regen

Der Regen ließ dann auch nicht mehr lange auf sich warten. Zum Glück konnte alles rechtzeitig hereingeschafft und auf die Klassenräume und Flure verteilt werden.

„Vorsicht, der Flur ist ein bisschen nass - Rutschgefahr“, sagt Gudrun Wesche. Die Hortleiterin kümmert sich um die Station Wasserbombenweitwurf im Flur des Flechtinger Hortgebäudes. Was den Kindern natürlich einen Riesenspaß bereitet, bedeutet für die Erwachsenen viel Arbeit, doch sie nehmen es gelassen. Schließlich soll das Angebot Spaß machen. Gudrun Wesche greift einfach kurz zum Wischmob, um das Wasser zu beseitigen.

Bilder

Wasserbomben im Flur

Gleich nebenan im Verbinder fliegen die Teebeutel. Ganz schön knifflig, die richtige Taktik herauszufinden, um möglichst viele Punkte zu kassieren, erzählen die Mädchen und Jungen nach ihren drei Versuchen.

Das Erbsenweitspucken hätte sich im Freien wahrscheinlich etwas problemloser gestaltet. So muss Schulsozialarbeiterin Svenja Domagala im Flur beim Hausmeisterraum zwischen den einzelnen Gruppen einmal öfter den Besen schwingen.

Bei Horterzieherin Gabi Schütte wird Skateboardslalom im Flur beim Speisesaal zur Herausforderung. Aus Sicherheitsgründen stehen Schüler an den dicken Pfeilern Spalier, um das Skateboard im Notfall etwas umlenken zu können. Doch den Schülern bereitet der Partnerwettkampf trotzdem sichtlich Vergnügen.

Skateboard-Slalom

Weitere lustige Stationen sind das Kreiseln, der Plattenlauf, Partnerparcours, Hockeyslalom, Schubkarrenlauf, Maulwurf & Co., Ringstechen und Flossenlauf.

Zwölf Gruppen haben die Schüler gebildet, die sich an den zwölf Stationen ihres Laufzettels einfinden, bis sie schließlich alle geschafft haben. Lehrer Michael Heinrichs hielt bei der Vorbereitung und Durchführung die organisatorischen Fäden in seinen Händen. Er zeigte sich zufrieden damit, dass auch die alternative Innenvariante gut funktionierte, auch wenn alle natürlich lieber draußen gewesen wären.

Am Ende eines tollen Tages hatte das Team „Sepp-Tember“ mit den meisten gesammelten Punkten den 1. Platz errungen. Zweite wurde die Mannschaft „Tino-Saurier“, den 3. Platz belegte „Ali-Gator“, doch gewonnen hatten alle Kinder, denn sie konnten ihr Wissen und Können einmal auf eine ganz andere Weise unter Beweis stellen.