Hohenwarsleben l Die Gratulanten haben sich zum 20. Geburtstag der Einrichtung die sprichwörtliche Klinke in die Hand gegeben. Unter ihnen waren auch ehemalige Mitarbeiter, die Gemeinde-Bürgermeisterin Steffi Trittel, der Vorsitzende des Gemeinderates René Stürmer (beide parteilos) und Verwaltungsmitarbeiter.

Gemeinsam lauschten sie dem Musikalischen Auftritt der Kinder und spendeten dafür gehörigen Beifall. Die Hauskoordinatorin Janet Murawski begrüßte außerdem mit Gudrun Meyer, die Leiterin der Gesamteinrichtung, sowie ihre Stellvertreterin Marlies Böttcher. Gudrun Meyer blickte in ihrer Rede auf die zurückliegenden 20 Jahre zurück und rief den Versammelten die seinerzeitige Situation ins Gedächtnis zurück. „Der kleine Kindergarten im alten Ortskern entsprach nicht mehr den modernen Anforderungen an die Betreuung“, führte sie aus. „Ein Ausbau wäre nicht mehr wirtschaftlich gewesen. So ist dann dieser Ersatzneubau entstanden.“ Die neugeschaffenen besseren Verhältnisse hätten sich dann bewährt. „Heute haben wir eine moderne Einrichtung, in der gute Arbeit durch die Mitarbeiter geleistet wird“, betonte die Gesamteinrichtungsleiterin.

Sie erinnerte aber auch an den Einsatzwillen der inzwischen ausgeschiedenen Mitarbeiterinnen und hob die Leistung der einstigen Leiterin Ilona Schick hervor. Diese und weitere ehemalige Erzieherinnen wurden von ihr mit Blumen bedacht. Über weitere Blumenpräsente durften sich auch die aktuellen Mitarbeiterinnen freuen. Einmal kamen diese von der Leitung und zum anderen vom Elternkuratorium. Gemeinde-Bürgermeisterin Steffi Trittel hatte ebenfalls ein Geschenk mitgebracht. Dabei handelte es sich um eine Urkunde, die sie an Gudrun Meyer aushändigte. Diese soll nun einen Ehrenplatz in der Einrichtung bekommen. Aber auch die Kinder durften sich freuen. Für sie wurden eine Netzschaukel und ein Multifunktions-Spielgerät angeschafft. Das hat sich die Gemeinde Hohe Börde insgesamt gute 15.000 Euro kosten lassen.

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Nach der offiziellen Übergabe durch René Stürmer und Marlies Böttcher nahmen die Knirpse sogleich das Spielgerät in Besitz und tobten ausgelassen herum. Für sie gab es zudem noch etliche Stationen, die schon bald dicht umlagert waren. Selbst die örtliche Feuerwehr war vor Ort und sorgte mit ihrem Angebot für die Unterhaltung der 100 Kinder, die in Hohenwarsleben von 15 Mitarbeitern betreut werden.