Weferlingen l Knackig kalt, aber trocken von oben und warm am Feuer – diese Mischung nutzten am Wochenende Hunderte Weferlinger und Gäste für einen Besuch beim 1. Knut-Fest. Hell loderten die Flammen der zahlreichen Weihnachtsbäume auf dem Feuer im Burg- innenhof. Allerdings – so schnell wie die Flammen hochschlugen und für Wärme sorgen, so schnell waren die trockenen Bäume auch niedergebrannt.

Die Freiwillige Feuerwehr Weferlingen um Wehrleiter Matthäus Barnstorff hatte sich unter dem Motto „Bäumchen raus – Feuer an“ das Fest einfallen lassen. Jeder konnte seinen Weihnachtsbaum – im abgeschmückten Zustand versteht sich – mitbringen und so dafür sorgen, dass das Feuer hell und warm loderte. Und wem es kalt wurde, der musste halt ein wenig näher an den Gluthaufen heranrücken. Zum Glück kamen immer noch Einwohner nach, die ihre Bäume mitbrachten und so dafür sorgten, dass das Feuer noch einmal aufflammte.

Burginnenhof hergerichtet

Schon am Vormittag hatten die Kameraden der Weferlinger Feuerwehr einige Buden, Tische und Bänke aufgebaut sowie Lichtmasten installiert, damit der Burginnenhof mit der noch schnell hereinbrechenden Dunkelheit beleuchtet war. Nur das Streuen hatte nicht allzu großen Erfolg, denn einige gefrorene Pfützen waren trotzdem noch glatt. Doch auf dem gefrorenen Boden ließ es sich insgesamt gut gehen, noch eine Woche zuvor war der unbefestigte Hof eine einzige Schlammlandschaft. Bei Bratwurst vom Grill, Glühwein, Kinderpunsch, Tee und Bier trafen sich die Weferlinger gleich zu Anfang des Jahres in einer großen Gemeinschaft am Brauchtumsfeuer.

Bilder

Mit der großen Resonanz auf die Premiere des Knut-Festes hatten insbesondere die Organisatoren nicht gerechnet. Sie zeigten sich vollkommen überrascht, dass sich so viele Leute aufgerafft hatten, um beim Knut-Fest dabeizusein. Dem gelungenen Abend gibt es eigentlich nichts hinzuzusetzen, außer vielleicht, dass der Ruf nach einer Neuauflage im kommenden Jahr schon am Feuer laut wurde. Da hatten die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Weferlingen offensichtlich genau den Nerv der Einwohner und Gäste aus der Umgebung getroffen.