Haldensleben/Magdeburg l Um die guten Beziehungen zwischen dem Landkreis Börde und der Otto-von-Guericke-Universität in Magdeburg zu unterstreichen, hatte die Hochschule Börde-Landrat Martin Stichnoth (CDU) darum gebeten, bei der Verabschiedung der Absolventen der Fakultät für Humanwissenschaften eine Rede zu halten.

Die Fakultät bildet mit rund 3600 Studierenden den größten der Magdeburger Fachbereiche, sie ist außerordentlich forschungsstark. Der gesellschaftliche, technische, digitale und demografische Wandel führt immer wieder zur Feinjustierung und zu neuen Studiengängen, wie beispielsweise Gesundheits- und Pflegewissenschaften, Medien- und interkulturelle Bildung, Sozial- und Politikwissenschaften, Konfliktforschung, Nachhaltigkeit oder Philosophie-Kognition-Neurophysiologie.

Landrat macht Werbung

So kam der Landrat in seiner Ansprache auf die Kooperation der Stadt Wolmirstedt mit dem Fachbereich Gesundheits- und Pflegewissenschaften zur Verbesserung der gesundheitlichen Versorgung zu sprechen. „Auch der Kreistag hat sich für die Erarbeitung des Integrierten Kreisentwicklungskonzepts für den Landkreis Börde fachwissenschaftliche Unterstützung von der Fachhochschule Harz geben lassen“, erklärte Martin Stichnoth.

Die vielfältigen Verbindungen und Verknüpfungen der Universität mit der Börde waren für den Landrat Anlass, einen kleinen „Werbeblock“ einzubringen. „Durch Kooperationen und attraktive Studienmöglichkeiten für interessierte Schülerinnen und Schüler aus dem Landkreis Börde“, wies Stichnoth darauf hin, „dass man nicht immer nur in der Ferne nach guten Arbeitsstellen Ausschau halten sollte.“ Auch in der Nähe wären gute Entfaltungsmöglichkeiten zu finden. Und die Landschaft zwischen Altmark und Harz habe ebenfalls ihre Reize und die Börde brauche fähige Köpfe bis hin in Führungspositionen für die erfolgreiche Weiterentwicklung zum Wohle ihrer Einwohner.

Mit seinen Glückwünschen zum erfolgreichen Studienabschluss gab Stichnoth den Absolventen als Wunsch und Rat mit auf den weiteren Karriereweg, „stets kritisch wie im Studium zu bleiben, sich ständig weiterzuentwickeln und sich aktiv in die Gestaltung der gesellschaftlichen Belange einzubringen.“