Weferlingen l Der Nachwuchs in der Einheitsgemeinde Oebisfelde-Weferlingen kam zwischen Januar und Juni dieses Jahres auf die Welt und wurde nun von der Einheitsgemeinde auf das Herzlichste begrüßt.

Weil Bürgermeisterin Silke Wolf zur Kreistagssitzung musste, übernahm Wirtschaftsförderer Peter Schorlemmer die Begrüßung. Für ihn war es eine Premiere, denn obwohl er als Ortsbürgermeister von Hörsingen in der Vergangenheit auch oft Nachwuchs für seine Einwohner dabei hatte, konnte er noch an keinem Begrüßungsnachmittag in Weferlingen teilnehmen.

Das sollte sich am Mittwoch ändern, zumal mit Davin Michaelis und Milo Günther gleich zwei Babys im ersten Halbjahr des Jahres das Licht der Welt erblickten und mit ihren Muttis gekommen waren.

„Eine Kommune lebt von ihrem Nachwuchs. Bleibt der aus, ist jede Gesellschaft zum Scheitern verurteilt“, sagte Weferlingens Ortsbürgermeister Hans-Werner Kraul, der es sich nicht nehmen ließ, selbst zur Begrüßung zu kommen, obwohl er wegen terminlicher Verpflichtungen gleich wieder weg musste.

Sieben junge Muttis aus Weferlingen hatten den Weg ins Generationenhaus gefunden. Mit Tede und Lale Ilgenstein hat Weferlingen seit dem 18. Mai auch ein Zwillingspärchen. Vier weitere Weferlinger Familien mit ihren Babys konnten nicht kommen.

Aus Walbeck waren drei junge Eltern mit ihren Nachwuchs gekommen. Ortsbürgermeister Martin Herrmann freute sich sehr über die Verstärkung für sein Dorf. Dort waren im ersten Halbjahr insgesamt fünf Kinder hineingeboren worden.

Jeweils einmal Nachwuchs gab es in diesem Zeitraum auch für Ribbensdorf, Schwanefeld, Siestedt und Everingen.

Neben Kaffee, Tee und Gebäck nutzten die jungen Muttis das Gesprächsangebot zum Erfahrungsaustausch untereinander und mit Weferlingens Kita-Leiterin Gabi Jensch. Ihre Einrichtung ist derzeit voll belegt, aber die meisten der jungen Muttis vom Lätzchentreff hatten sich bereits für das kommende Jahr angemeldet.

Ob es angesichts der Haushaltsmisere künftig auch noch Lätzchencafés geben werde, wollten die Eltern wissen, doch darauf wusste noch niemand zu antworten. Auf jeden Fall würden das die Eltern sehr bedauern.