Teilnehmer und Ergebnisse

• Franziska Hentke: 52 Bahnen

• Team MDCC 1&2 (MDCC Magdeburg): 4 Schwimmer, 84 Bahnen

• Henrik Schröder (Nold Objekteinrichter Magdeburg): 54 Bahnen

• Team Schwimm-Kumpel (K+S Kali Zielitz): 4 Schwimmer, 114 Bahnen

• Team FS IT (First Service Magdeburg): 3 Schwimmer, 74 Bahnen

• Team Energieagentur (Energieagentur René Herbert Oschersleben): 4 Schwimmer, 107 Bahnen

• Team Bewos (Bewos Oschersleben): 4 Schwimmer, 113 Bahnen

• Team Kühn (Ingenieurbüro Olaf Kühn Großalsleben): 4 Schwimmer, 104 Bahnen

• Team Tauro (X-Trade GmbH Magdeburg): 4 Schwimmer, 110 Bahnen

• Team Sophie & Domenic (Debeka Sophie Matzko Haldensleben): 2 Schwimmer, 42 Bahnen

• Team SWH (Stadtwerke Haldensleben): 2 Schwimmer, 61 Bahnen

• Team ÖA (DRK Börde Öffentlichkeitsarbeit): 2 Schwimmer, 49 Bahnen

• Team Ergo (Stellvertretender Vorstand DRK Börde, Frau Franke): 2 Schwimmer, 26 Bahnen

• Team Kaktusschwimmen (DRK-Wohnheim Kaktus): 4 Schwimmer, 80 Bahnen

• Silke Lenz (DRK-Kita Tausendfühler Emmeringen): 27 Bahnen

• Team Ambulante Pflege (DRK Börde): 4 Schwimmer, 98 Bahnen

• Team Soziale Arbeit (DRK Börde): 4 Schwimmer, 95 Bahnen

• Team WW HDL (DRK Wasserwacht Börde): 5 Schwimmer, 145 Bahnen

• Team BR Walbeck (DRK Bereitschaft Walbeck): 5 Schwimmer, 60 Bahnen

• Team OG Ivenrode (DRK Ortsgruppe Ivenrode): 4 Schwimmer, 43 Bahnen

• Schwimmstaffel Viezens (Fred und Kerstin Viezens): 2 Schwimmer, 39 Bahnen

• Klaus Dalichow: 16 Bahnen

• Team Familie Oelke (Axel und Lieselotte Oelke): 2 Schwimmer, 38 Bahnen

Haldensleben l Bahn um Bahn haben sich insgesamt 128 Wasserratten durch das Haldensleber Rolli-Bad gekämpft. Insgesamt schwammen die Teilnehmer 2743 Bahnen, das entspricht einer Länge von 68,6 Kilometern. Und das alles für einen guten Zweck. Beim ersten Spendenschwimmen des DRK-Kreisverbandes Börde am 1. April 2017 kam eine stattliche Summe zusammen. Das Prinzip war ganz einfach: Für jede geschwommene Bahn haben Spender oder Firmen einen bestimmten Betrag gespendet. „Die Resonanz war überwältigend“, freute sich Claudia Pose-Matzko vom DRK-Kreisverband.

Nachwuchs schwimmt 1112 Bahnen

Den Startschuss gaben am Morgen die Nachwuchsschwimmer der DRK-Wasserwacht. Von 8 bis 10 Uhr sammelten die Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 18 Jahren für gleich drei gute Zwecke. Das gesammelte Geld – knapp 1200 Euro – geht an das Magdeburger Kinderhospiz, die Magdeburger Kinderkrebsstation sowie die Oschersleber Jugendeinrichtung Crosspoint. Insgesamt schwammen die Kinder 1112 Bahnen zu je 25 Metern.

Im Anschluss begann dann der öffentliche Teil des Spendenschwimmens. Zahlreiche Firmen aus der Region hatten ihre eigenen Schwimm-Teams geschickt, die fleißig die Bahnen rauf und runter schwammen und so die Spendenkasse klingeln ließen.

Bilder

SCM-Schwimmstar Franziska Hentke mit dabei

Als prominente Schirmherrin und Startschwimmerin konnten die Veranstalter – das DRK sowie die Stadtwerke Haldensleben – SCM-Schwimmstar Franziska Hentke gewinnen. Die Schwimm-Europameisterin aus der Landeshauptstadt hatte die ersten 52 Bahnen geschwommen und so allein bereits mehr als 1500 Euro Spenden eingesammelt. Denn für jede Bahn, die die 27-jährige Profischwimmern absolvierte, gab es zehn Euro von den Stadtwerken Haldensleben sowie zehn Euro von Henrik Schröder, dem Geschäftsführer des Magdeburger Objekteinrichtungsunternehmen Nold. Spontan erklärte sich der Vorstandsvorsitzende des DRK-Kreisverbandes, Ralf Kürbis, dazu bereit, aus eigener Tasche auch noch einmal zehn Euro pro Hentke-Bahn beizusteuern. Für Hentke waren die 52 Bahnen nur ein kleiner Aufgalopp, trat sie doch am selben Tag in Halle noch in einem Wettkampf an.

Wem nach den vielen Kilometern im Wasser der Magen knurrte, der wurde von den fleißigen Kuchenbäckern und Brötchenschmierern des DRK-Betreuungszugs bestens versorgt. Egal ob mit selbstgebackene Kuchen, belegten Brötchen, Obst, Pommes oder Kartoffelpuffer. „Es war alles sehr gut organisiert und ausreichend vorhanden“, freute sich Claudia Pose-Matzko. Denn auch sie selbst brauchte zwischendurch eine Stärkung, ist sie doch ebenfalls 24 Bahnen geschwommen.

Geld für den DRK-Nachwuchs

Am Ende des großen Schwimmtages standen neben den 1200 Euro der Wasserwacht noch einmal 5491 Euro aus dem öffentlichen Teil auf der Spendenuhr. „Und vielleicht rundet das eine oder andere Unternehmen seine Spende ja noch auf“, hofft Pose-Matzko. Das Geld des zweiten Teils der Veranstaltung kommt komplett dem Nachwuchs des DRK-Kreisverbandes Börde zugute. Es fließt unter anderem in Projekte und Ausrüstung für die Schulsanitäter und in Wettkämpfe und Ausrüstung für die Wasserwacht-Jugend.

Auch einige Tage nach dem Spendenschwimmen ist Claudia Pose-Matzko immer noch ganz selig: „Das war ein super toller Tag und das schreit eigentlich nach einer Fortsetzung.“