Weferlingen l Anfangs noch bei Tageslicht, doch schon bald im Schein zahlloser Lichter und Kerzen erstrahlte am Vorabend des ersten Adventswochenendes der Weihnachtsmarkt des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums aus Weferlingen. Wochenlang hatten die Schülerinnen und Schüler geplant, gebastelt und organisiert, um ihre Stände bestücken zu können. Viele schöne Deko-Ideen und kleine Geschenke konnten an den vielen Ständen erworben werden.

Zahlreich strömten die Besucher am Freitagabend in die Geschwister-Scholl-Straße, wo Polizei und Feuerwehr aus Sicherheitsgründen alles abgesperrt hatten. Entsprechend eng wurde es in den Straßen ringsum. Die Parkplätze und jede sonstige freie Fläche an den Straßen waren schon zu Beginn des Marktes ausgebucht.

Weihnachtliche Musik und vor allem natürlich die Schüler selbst lockten ihre Eltern, Geschwister, Großeltern und Freunde an. Allerlei Leckerei vom Süßen wie Zuckerwatte oder schokolierte Früchte bis zum Herzhaften vom Grill luden zum Verweilen ein. Glühwein und Punsch durften da natürlich auch nicht fehlen. Im Containerbau luden Schüler zu Kaffee und Kuchen ein.

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Wer von den Gymnasiasten nicht unmittelbar in die Arbeiten am Verkaufsstand aller Klassen involviert war, der nahm am Weihnachtsprogramm auf der Bühne in der Alten Turnhalle teil. Dort hatte sich vor Beginn der ersten Weihnachtsshow eine lange Schlange wartender Zuschauer gebildet, die auf ihren Einlass warteten.

Viel zu tun gab es vor allem für die Techniker, die sehr zum Schmunzeln der Zuschauer für die Moderatoren ständig zwei Stühle auf die Bühne schleppten und wieder abräumten, wenn der nächste Programmpunkt aufgerufen war.

Das quirlige Moderatorentrio bestand aus zwei Engeln und einem recht gelangweilten Teufel, dem nichts so richtig gefallen wollten. Locker und lustig hangelten sich sie Drei von Ansage zu Ansage.

Kleine Sketche der Theatergruppe wie die Vorführung von Weihnachtsbräuchen bei Promis, bei Reichen, bei Großfamilien und bei Singles wechselten mit musikalischen und rezitatorischen Einlagen. Dem Publikum gefiel es. Immer wieder kamen zum Applaus auch anerkennende Pfiffe und Rufe nach Zugaben hinzu.