Bebertal l Schön haben sich Gerda und Otto Böttcher auf ihrem Grundstück in Bebertal eingerichtet. Doch seitdem beim Sturmtief „Paul“ Ende Juni zwei Tannen am Grundstück des Ehepaares Böttcher den Halt verloren haben und auf ihren Hof krachten, ist es dem Seniorenpaar angst und bange. Der Zaun und Schuppen gingen zu Bruch, Teile der Bäume landeten auf dem Dach. Die Feuerwehr war angerückt und half bei der Beseitigung der Bäume, den Rest erledigte die Familie allein. „Die Wurzeln der Tannen hatten auf dem Wall gar keinen richtigen Halt“, stellt Gerda Böttcher fest.

Doch was wird nun? Daneben steht eine große Esche – ebenfalls wie die Tannenbäume auf Gemeindeland, wie die Böttchers sagen. Sie steht auf dem Wall direkt an der Rottmersleber Straße und die Böttchers befürchten, dass das Wurzelwerk den Baum nicht mehr richtig tragen könnte. Das könnte fatale Folgen haben, wenn der Sturm wieder einmal sein Spiel treibt. Fällt der Baum dann ebenso wie die Tannen auf Böttchers Hof und Haus oder auf die Straße? Tote Äste hat das Seniorenpaar bereits in der Baumkrone ausgemacht und ein Loch im Stamm lässt Otto Böttcher vermuten, dass der Baum innen hohl ist.

Äste schon herabgefallen

„Die Gefahr wird größer mit jedem Jahr und mit jedem Unwetter“, meint Otto Böttcher, der die Gefahr auch schon vor Längerem erahnte. Nach seiner Aussage sind in der Vergangenheit auch schon einige Äste von der Esche herabgefallen.

„Doch keiner fühlt sich zuständig“, klagen Gerda und Otto Böttcher und hoffen darauf, dass die Standsicherheit der Esche an der Rottmersleber Straße kurzfristig geprüft wird und anschließend entsprechende Folgemaßnahmen eingeleitet werden.

„Wenn eine Unwetterwarnung kommt, bin ich immer richtig unruhig“, fügt Gerda Böttcher an.