Velsdorf/Dorst (aro) l Der Naturpark Drömling hatte 2018 zu einem Ideenwettbewerb aufgerufen. Dabei ging es darum, Themendörfer in und um den Drömling zu küren. Der Wettbewerb gehört zum Tourismus- und Vermarktungskonzept. Das Biosphärenreservat Drömling verfolgt konsequent die Umsetzung des Konzeptes mit Sicht auf das länderübergreifende UNESCO-Biosphärenreservat.

Bei der Eröffnung der Informationszentrale in Oebisfelde wurden die ersten sogenannten Themendörfern benannt. So kann sich das Dorf Buchhorst für die touristische Vermarktung fortan als „Storchendorf im Drömling“ bezeichnen. Calvörde titelt sich als „Das östliche Tor zum Drömling“, Zobbenitz ist das „Reiterdorf im Drömling“, während die Berenbrocker Einwohner sich den Titel „Rundlingsdorf am Drömling“ ausgesucht haben. Rätzlingen avanciert zum „Lindendorf am Drömling“ und Kathendorf nennt sich „Schwalbendorf“ als Zusatz.

Lockstedt entschied sich für den Beinamen „Gallisches Dorf“. Die entsprechenden Ernennungsurkunden nahmen die jeweiligen Repräsentanten der Dörfer oder in vertretender Funktion bereits bei der Eröffnung der Informationszentrale entgegen.

„Die Vernetzung und das Zusammengehörigkeitsgefühl ist sehr wichtig, um etwas für die Drömlingsregion zu erreichen“, weiß Fred Braumann, Leiter des Biosphärenreservates. Beim Drömlingsfest in Kunrau im vergangenen Jahr wurden zwei weitere Themendörfer ausgezeichnet. Velsdorf darf den Zusatz „Hufeisendorf“ tragen. In Dorst heißt es jetzt „Heide trifft Drömling und Drömling trifft Heide“.

„Die Zusatzschilder zu den Ortsschildern werden wir in diesem Jahr anfertigen lassen. Außerdem soll es einen Flyer dazu geben, so dass alle Themendörfer auch vermarktet werden können“, blickte Braumann voraus.