Weferlingen l Ein stimmgewaltiges Zeichen für die Bedeutung des Vorlesens und damit auch für das Lesen selbst und das geschriebene Wort setzt alljährlich der bundesweite Vorlesetag, der am Freitag auch in der Grundschule in Weferlingen angekommen war.

Für alle Klassen konnten Vorlesepaten gefunden werden, die sich mit ihrer Auswahl an Geschichten an das diesjährige Thema „Natur und Umwelt“ anlehnten.

Michael Rigo hatte für die 2a von Gerlind Siebert ein ganz altes Buch aus eigenen Kindertagen herausgesucht. „Das Buch habe ich zu meinem 10. Geburtstag am 7. Dezember 1953 erhalten“, erzählte der Weferlinger den Kindern. Während einige Schüler noch überlegten, wie alt er denn sein würde, fing Michael Rigo schon an zu lesen, unterbrochen immer mal wieder von eigenen Erlebnissen. Sein Buch handelte von Füchsen, Dachs, Hasen und Wildschwein und beschrieb mit den damaligen Worten den Umgang des Menschen mit den Tieren des Waldes. Die Illustrationen im Buch waren noch in schwarz-weiß gehalten.

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Farbig ging es gleich gegenüber in der 2c von Elvira Böhm zu. Bibliothekarin Heike Bernstorff las eine Geschichte von Robbe Lasse vor, die als kleiner Heuler gefunden worden war, aufgepäppelt wurde und später wieder in die Freiheit entlassen werden konnte. In der 2b von Andrea Matthies hatte sich Maria Bade mit ihrer Geschichte angemeldet.

Aber auch alle anderen Klassen bekamen nach dem ersten Unterrichtsblock Besuch. In der 1a wurden Lucie Katzke und Sophie Koschade aus dem Weferlinger Gymnasium erwartet, die beiden den Erstklässlern etwas vorlesen wollten. Eltern und Großeltern deckten die anderen Klassen ab. Zum Auftakt des Schultages hatte die Melodika-Gruppe der Grundschule mit drei Liedern ein musikalisches Eröffnungsständchen eingeübt.