Havelberg l  Ihr Wunsch: Die Sanierung und Gestaltung der Sportanlagen im Lindenweg. Dort befinden sich seit Jahren eine Skaterbahn, eine Basketballanlage und ein Kleinfeldplatz zum Fußballspielen. Doch ist die gesamte Anlage in die Jahre gekommen.

Die eine Gruppe um Alexandro Schäfer würde sich freuen, wenn sie auf dem Areal hinter dem Schwimmbad vernünftig Basketball spielen könnte, berichteten sie am Montagabend im Jugendzentrum, wo die Sitzung stattgefunden hat. Der Bitumen ist brüchig, Wurzeln von Bäumen haben ihn hochgedrückt. Gut wäre außerdem, wenn eine Lampe aufgebaut werden könnte, um auch in der Dunkelheit spielen zu können. Auch an Papierkörbe denken die Jugendlichen, damit sie anfallenden Müll entsorgen können. Zum Basketball treffen sich die Jugendlichen übrigens auch einmal wöchentlich in der Sporthalle. Dienstags hat das Jugendzentrum abends bis 22 Uhr Zeiten in der Halle dafür zur Verfügung.

Junge Leute um Anton Mech wünschen sich seit längerem, dass die Skaterbahn, die 2004 von der Stadt errichtet worden ist, instand gesetzt und modernisiert wird. Nicht nur zum Skaten, sondern auch, um dort mit BMX-Rädern fahren zu können. Bereits im Herbst vergangenen Jahres hatte die Gruppe, der bis zu 20 Mädchen und Jungen angehören, ihren Wunsch nach weiteren Rampen öffentlich gemacht. Beim Herantragen ihrer Bitten an die Mitglieder des Sozialausschusses brachten die Jugendlichen am Montagabend sogleich ihre Bereitschaft zum Ausdruck, mitzuhelfen, wo es geht.

Aus dem Stark-V-Programm erhält die Stadt Havelberg 750 000 Euro. Die Idee ist, 80 000 Euro für die Sanierung der Freizeitsportanlage zu verwenden, berichtete Sachgebietsleiterin Evelin Bullwan von Plänen für die Haushaltsdiskussion im Stadtrat. Schön wäre ein Vorschlag von Seiten der jungen Leute, was sie sich für die Gestaltung der gesamten Anlage vorstellen, dass sie sich in die Planung mit einbringen und nach der Sanierung auch eine gewisse Verantwortung mit übernehmen, sagte Evelin Bullwan. Für die Stadträte wäre es zudem gut zu wissen, wie die Anlagen zu welchen Zeiten genutzt werden, ergänzte Ausschussvorsitzende Doreen Müller.