Schönfeld l Wie es auf dem Terrain am Schönfelder See vorangegangen ist, davon verschaffte sich am Donnerstag der Gemeinderat vor seiner Sitzung einen Eindruck. Eigentlich sollten die Arbeiten im öffentlichen Bereich des Freizeitbereiches Hanauscher Werder bis zum Saisonbeginn im Juni abgeschlossen werden. Doch war dies eine sehr, sehr enge Zeitvorgabe gewesen: Die Baufirmen haben zwar nach der Flutkatastrophe alle Hände voll zu tun, aber nur begrenzt Personal zur Verfügung.

Hinzu kommen oftmals lange Lieferzeiten zum Beispiel fürs Mobiliar. So konnten denn auch jetzt erst die beiden Doppelbungalows der Gemeinde mit Möbeln komplettiert werden, wie Platzwart und Gemeindearbeiter Detlef Rieck berichtete. Insgesamt 16 Personen können hier untergebracht werden, auch Fahrräder stehen zur Verfügung. Auf dem Platz sind übrigens noch vier Parzellen für potentielle Bauherren frei, auf denen noch Bungalows entstehen können.

Allerhand Bauunterlagen liegen auf dem Tisch in der Anmeldung – das Gebäude wird mangels anderer Alternativen auch als Baubüro genutzt.

Das Sanitärgebäude wurde vor kurzem ebenfalls wieder seiner Bestimmung übergeben, Männern und Frauen stehen jeweils vier Duschkabinen zur Verfügung. Wieder komplett ist seit kurzem auch der Spielplatz an der Einfahrt zum Campingplatz – unter anderem mit einem Turm, einer Doppel- sowie einer Nestschaukel. Fertig sind zudem die Wegebauer.

Auch die über den Trübengraben führende Brücke ist fertiggestellt, aber noch nicht abgenommen. Es fehlt noch der absenkbare Poller, denn die Brücke ist nur für Radler und Fußgänger gedacht. Auch Kremser dürfen diese passieren, dann wird der Poller abgesenkt. Der Weg am See entlang nach Kamern wird ab diesem Monat mit Betonspurbahnen befestigt, „im nächsten Jahr ist dann in dem Bereich endlich alles fertig“, berichtete Bürgermeister Arno Brandt.

Dann könnte es auch eine offizielle Übergabe des flutsanierten Platzes geben. Ein Problem muss bis dahin allerdings noch geklärt werden: Der Pächter der „Waldschänke“ ist vor kurzem abgesprungen, weil er keine Förderung vom Amt bekam. Doch gibt es noch zwei weitere Interessenten, diese werden nun angeschrieben.