Klietz l Denn wenn zwischen den beiden Orten ab Oktober – der genaue Termin steht noch nicht fest – wegen des Straßenneubaus kein Durchkommen mehr ist, kann die Bundeswehr eine Behelfsstraße nutzen. Die führt parallel zur Landesstraße auf dem Gelände des Truppenübungsplatzes durch Wald und freies Gelände vom Steckelsdorfer Dreieck bis zum „Briefkasten“. Platzkommandant Dirk Hoffmann erklärt: „In dem Bereich gibt es bereits eine Betonstraße. Die rund 300 fehlenden Meter haben wir jetzt geschottert. Bis zum Baubeginn werden wir noch die Schranke zurück versetzen.“

Nur mit Berechtigungsschein

Nicht nur die Bundeswehrfahrzeuge, die die Verbindungsstraße rege nutzen, um beispielsweise nach Grütz zu kommen, dürfen die Behelfsstraße passieren. Auch die Angehörigen der Bundeswehr, die täglich aus dem Rathenower Bereich nach Klietz müssen, haben Erlaubnis dafür, außerdem alle zivilen Rettungskräfte und auch der Schulbus. „Sie alle erhalten einen Berechtigungsschein. Und sie werden belehrt, was beim Befahren des militärischen Sicherheitsbereiches zu beachten ist.“

Major Dirk Hoffmann weist ausdrücklich darauf hin, dass die Polizei regelmäßig Kontrollen durchführen wird. Denn aus Sicherheitsgründen kann die Behelfsstraße nicht für den gesamten Verkehr freigegeben werden.

Noch steht der Baubeginn nicht fest. Definitiv soll es erst losgehen, wenn auf der Umleitungsstrecke die Vollsperrung zwischen den Dämmen und Klietz wegen des Baus der Zufahrt zur Kaserne im Walde aufgehoben ist. Das wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen.

Hinweis auf Lärm

An den Straßen entlang des Truppenübungsplatz stehen seit kurzem Schilder, die darauf hinweisen, dass es durch den Schieß- und Übungsbetrieb zu Lärm kommen kann oder auch Kolonen unterwegs sind. An neun Stellen, wo Straßen dicht an den militärischen Bereich führen, stehen die gut sichtbaren Schilder in auffallendem Blau. Die hat die Klietzer Kommandantur zusammen mit Polizei und Straßenmeistereien entworfen.

Holländer kommen

Erhöhtes Verkehrsaufkommen gibt es ab kommender Woche. Denn die Holländer kommen zur dreiwöchigen Übung auf den Klietzer Platz. Geschossen wird nicht mehr als sonst, geht es doch vor allem um Taktik, das Beziehen von Räumen, das Verlegen und das Leben im Felde.