Protest

Demo bei eiskaltem Wind und Regen auf dem Domplatz

Von Dieter Haase
Schal-, Handschuh- und Mützenwetter herrschte am Mittwoch bei winterlichen Witterungsbedingungen bei der Demo auf dem Havelberger Domplatz.

Havelberg

Anlässlich des Weltgesundheitstages hatte der Verein „Pro Krankenhaus Havelberg“ bereits am Mittwoch zu einer Demonstration für eine medizinische Rund-um-die Uhr-Grund- und Notfallversorgung in Havelberg geladen. Eine Großdemo sollte es werden, doch für eine solche spielte das Wetter den Organisatoren nicht in die Karten. Denn über den Domplatz blies ein eiskalter Wind und dann begann es auch noch zu regnen. Keine guten Voraussetzungen, um mehr Teilnehmer als sonst aus dem Haus zu locken. Vereinsmitglied Sandra Braun konnte dennoch die angekündigten Gäste begrüßen: die Landtagsabgeordneten Wulf Gallert (Die Linke) und Chris Schulenburg (CDU), den SPD-Kreisvorsitzenden Jacob Beuchel und den Vorsitzenden von Pro Altmark, Nico Schulz. Sie ergriffen jeweils das Wort. Für die technische Unterstützung bei der Beschallung wurde Bernd Grunwald gedankt. Der Protest vieler Bürger gegen die Gesundheitspolitik in der Region, den es mittlerweile seit über einem Jahr gibt, fand auch das Interesse von Medien. Ein privater Fernsehsender zeigte darüber einen Bericht in seinem Nachtjournal und auch ein Radiosender war vertreten.