Schönfeld l Schon etliche Jahrzehnte war die Empore der Schönfelder Dorfkirche nicht mehr genutzt worden, denn eine Orgel gibt es hier nicht mehr. Zum Dorfjubiläum wurde hier oben eine Ausstellung mit ehemaligen Gebrauchsgegenständen zusammengestellt, welche die Schönfelder Haushalte dem Dorfverein nach einem Aufruf gespendet hatten. Damit die Empore genutzt werden konnte, musste sie erst noch repariert und teils mit einem Geländer versehen werden, was Tischlermeister Denis Motzkus und Ernst Andersch erledigten. Auch die Tischlerei von René Liefrenz half bei der Vorbereitung.

Dorfvereinsvorsitzende Juliane Braun und ihre Mutter Sandra waren seit einigen Wochen mit dem Aufbau der Ausstellung beschäftigt, die Vorbereitungen sind inzwischen so gut wie abgeschlossen. Zudem hatte es in der Vorweihnachtszeit einen Arbeitseinsatz gegegen, wobei die Kirche gesäubert wurde.

Eine festliche Kaffeetafel

Zu sehen gibt es auf der Empore unter anderem eine festliche Kaffeetafel. Natürlich mit einer Kaffeemühle, welche Jüngere kaum noch kennen dürften. Die Alltagsgegenstände waren bei Norbert Zander abgegeben worden. Darunter unter anderem diverse Koffer, etliche Schul- und Brottaschen sowie Bekleidung. An so manchem der von den Schönfeldern abgegebenen Dinge werden sicherlich noch alte Erinnerungen hängen – vielleicht gelangte manch Koffer im Kriege auf der der Flucht mit an die Elbe nach Schönfeld...

Der Festgottesdienst wird am Dreikönigstag um 14 Uhr beginnen. Eingeladen sind dazu neben allen Einwohnern und weiteren Interessenten auch ehemalige Bewohner des Elbedorfes. Im Anschluss wird nicht nur die Ausstellung auf der Empore eröffnet sondern auch jene mit den Zeichnungen des Schönfelders Wilhelm Velten. Diese werden im Jubiläumsjahr die Wände der Kirche zieren.

Kaffee im Kerzenschein

Außerdem laden Gemeindekirchenrat und Dorfverein alle Gottesdienstbesucher herzlich an eine Kaffeetafel ein. Im Schein der Kerzen kann man hier dann noch Gedanken austauschen und gemeinsam das neue Jahr begrüßen.