Kabelitz l Die älteren Jahrgänge treffen sich schon seit geraumer Zeit immer mal wieder in ihrem Heimatort Kabelitz, „jetzt wollten auch wir etwas Jüngeren der Jahrgänge 1948 bis 1960 uns mal wiedersehen“. Renate Kropa, Hannelore Stauffer, Elisabeth Ahlreip und Herta Lahne machten sich also an die Organisation des Treffens. 70 Namen trugen sie zusammen, verschickten Einladungen und freuten sich, dass am vergangenen Sonnabend rund 50 ehemalige und heutige Kabelitzer kamen. Am Dorfgemeinschaftshaus gab es ein großes „Hallo!“ Manche erkannten sich sofort und fielen sich in die Armen, manche mussten etwas länger überlegen und in den Erinnerungen kramen, bis der sprichwörtliche Groschen fiel.

Zur Begrüßung ging es dann in die Kirche und Renate Kropa begrüßte alle herzlich in Kabelitz, „wo wir unsere schönsten Jahre verbracht haben. Hier sind wir in den Kindergarten gegangen, sind eingeschult worden im Wechsel ein Jahr in Kabelitz und ein Jahr in Fischbeck. Im Sommer war der See von Zimmermanns für uns etwas Besonderes, viele lernten dort das Schwimmen. Abends haben wir Völkerball gespielt – das eine Dorfende gegen das andere. Im Winter sind wir Schlittschuh gelaufen und haben Eishockey gespielt und dann war da auch noch unser kleiner Rodelberg. Unsere meist unbeschwerte Kindheit war einfach nur schön!“

Mit einer Bilderschau trug Friedrich Klühe, der viele Fotos von seiner Mutter Antonie erhalten hatte, zur Auffrischung der Erinnerungen bei. Und der Kirchenälteste Willi Heinemann erzählte dann Wissenswertes über Kabelitz und die Kirche. Am Ende gaben die Gäste dafür gern einen kleinen Obolus, der dem Gotteshaus zugute kommt.

Beim einem Spaziergang durch den Ort sahen die Auswärtigen, was sich alles – auch flutbedingt – verändert hat und was noch von einst erhalten geblieben ist.

Zum Mittagessen ging es nach Schönhausen.