Lübars/Hohengöhren l Auf das inzwischen neu angelegte Bett kommt neuer Asphalt, der nach fast 20 Jahren nicht mehr den bundesweit geltenden Normen für Bundesstraßen begleitende Wege genügte. Etliche Volksstimme-Leser zeigten wenig Verständnis, dass ein augenscheinlich intakter Weg neu gebaut wird, obwohl es eine viel wichtigere „Baustelle“ gebe – nämlich den fehlenden Lückenschluss zwischen Lübars und Hohengöhren. Der zwingt Radler zum Fahren auf der B 107.

Schon seit geraumer Zeit schiebt die Landesstraßenbaubehörde mit Sitz in Stendal dieses Projekt vor sich her. Erneut nach dem aktuellen Stand gefragt, erklärt der Leiter der Behörde, Manfred Krüger: „2021 wollen wir bauen.“ Dafür seien aber erst einmal die Verhandlungen mit den Gemeinden Klietz und Schönhausen abzuschließen. Denn es geht um die Übertragung der Baulast an die beiden Kommunen, auf deren Grund und Boden der Weg verlaufen wird. Den etwa 2,6 Kilometer langen Abschnitt vom Ortsausgang Lübars durch den Wald auf der alten Bahntrasse bis zur B 107 (wo einst die Kleinbahn die Straße kreuzte) und dann 400 Meter straßenbegleitend bis zum Hohengöhrener Ortseingang bezahlt der Bund. Aber für alle Folgekosten bei Reparaturen und auch den Winterdienst sollen Klietz und Schönhausen aufkommen.

Darüber herrschte bislang keine Einigkeit, mehrfach wurde in den Gemeinderäten diskutiert. Sobald diese grundsätzlichen Verhandlungen abgeschlossen sind, so Manfred Krüger, kann das Projekt ausgeschrieben werden, das Geld ist eingeplant. Rund eine Million Euro kostet der Lückenschluss.