Wust l „Willkommen zum Gottesdienst und zur 28. Sommerschule – Applaus!“ stimmte die auch für Wust zuständige Pfarrerin Friederike Bracht aus Jerichow humorvoll auf des Ereignis ein, welches die nächsten vier Wochen das Dorfleben bestimmen wird. Zum Eröffnungsgottesdienst hatten sich neben den Sommerschülern aus ganz Deutschland auch die 22 jungen Dozenten eingefunden. Traditionell umrahmen letztere den Gottesdienst musikalisch. Der erste Durchgang der Sommerschule, welcher am 20. Juli endet, wartet mit einem Rekord auf: 158 Schüler haben sich angemeldet. Um dennoch in kleinen Klassen unterrichten zu können, mussten noch zwei zusätzliche Dozenten gewonnen werden. Im zweiten Durchgang sind es 150 Schüler, er endet am 3. August.

Die Sommerschüler verabschieden sich natürlich auch dieses Jahr wieder mit einem Theaterstück, die musikalische und multimediale Reise namens „The Germany Project“ dreht sich diesmal um das „Virus of Wust“. Was bekanntlich seit 1991 auch stets die Einheimischen befällt, welche beim Theater natürlich mitspielen dürfen sowie den Dozenten Quartiere bieten. Gestern begannen die Castings, dann wird fleißig geprobt, Regisseur ist erneut der New Yorker Arthur Shettle.

Noch einmal Leben in der Schule

Mit der Sommerschule wird noch einmal Leben in die einstige Wuster Grundschule einziehen, denn ab dem kommenden Schuljahr ist die Einrichtung geschlossen, die Kinder werden in Schönhausen unterrichtet. Die Organisatoren und Gastgeber um den Vereinsvorsitzenden Jörg Hellmuth wissen aktuell noch nicht, was mit der großen Immobilie geschehen wird. Pfarrerin Friederike Bracht hofft ebenfalls, dass es auch 2019 wieder eine Sommerschule in Wust geben wird.