Fischbeck l Kurz nach 6 Uhr war die Nacht am zweiten Weihnachtsfeiertag für etliche Kameraden von Feuerwehren aus dem Elb-Havel-Winkel beendet. Die Leitstelle in Stendal alarmierte die Feuerwehren zu einem Dachstuhlbrand in Fischbeck. Am Ortsausgang in Richtung Jerichow schlugen aus den Dachfenstern eines seit der Flut 2013 leerstehenden Hauses die Flammen, berichtet Einsatzleiter André Köppe.

Die Fischbecker Kameraden waren als Erste am Brandort. Außerdem kamen die Feuerwehren Schönhausen, Hohengöhren, Kabelitz und Klietz mit der Drehleiter zum Einsatz. Insgesamt 46 Kameraden löschten das Feuer. Komplikationen gab es keine. Es ist alles super gelaufen, schätzt der Einsatzleiter ein.

Ein Übergreifen auf benachbarte Gebäude konnte verhindert werden. Wie die Polizei informiert, ist bei dem Vollbrand ein Schaden von rund 20.000 Euro entstanden. Das Haus ist unbewohnbar. Einsatzende war um 9.15 Uhr. Die Bundesstraße musste während der Löscharbeiten voll gesperrt werden. Die Polizei übernahm den Brandort. Die Ermittler werden die Untersuchungen zur Brandursache aufnehmen.

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