Sandau l Die Ankunft des neuen Einsatzfahrzeuges der Feuerwehr Sandau war am Donnerstagabend nicht zu überhören: Mit Blaulicht und Martinshorn fuhr das neue Hilfeleistungslöschfahrzeug HLF 10 auf den Hof des Gerätehauses. Hier hatten sich – coronamäßig auf Abstand – zahlreiche Sandauer und Offizielle zum Empfang eingefunden. Mit dabei war Landtagsmitglied Chris Schulenburg (CDU), welcher sich beim Land für Sandau als Standort eingesetzt hatte. Denn das HLF gehörte zu einer ganzen Serie, welche das Land für die Kommunen beschafft und gefördert hatte. Für Sandau flossen 145 000 Euro, den Rest in Höhe von 215 000 Euro zahlte die Verbandsgemeinde.

Mit Wehrleiter Alexander Bahr hatten sich die Maschinisten Michael Kuke, Matthias Zepernick und Jens Schäler nach Ulm begeben, um das nagelneue 320-PS-Fahrzeug aus dem Werk abzuholen. Vor Ort wurden sie eingewiesen, nun können sie die Aktiven unterweisen – was ab sofort in kleinen Gruppen erfolgen wird.

HLF ist ein Alleskönner

Ein HLF ist ein Alleskönner und entsprechend gut ausgestattet. Ein Rettungssatz ist für Verkehrsunfälle vorhanden, denn Sandau ist auf der Bundesstraße bis nach Schönfeld zuständig. 1600 Liter Wasser sind unter anderem mit an Bord, 120 Liter Schaumbildner, Ketten- und Säbelsäge, Tauchpumpe, Tragetuch, Wärmebildkamera und ein Erste-Hilfe-Koffer. Neu in Sandau sind Hebekissen, ebenso der ausfahrbare Beleuchtungssatz auf dem Dach des Fahrzeuges. Das HLF kann sogar Schritttempo fahren – so kann nebenbei weiterhin gelöscht werden.

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