Havelberg l „Ich bin überaus zufrieden“, zeigte sich Hartmut Pohl, der Vorsitzende der Saldernberger Friedhofsgemeinschaft, über die freiwillige Beteilung aus der Stadt sehr erfreut. „Insgesamt habe ich 35 Helfer gezählt, unter anderem befanden sich mehrere Mitarbeiter vom Havelberger Jugendzentrum und Bundeswehrangehörige aus der Elb-Havel-Kaserne darunter.“ Die Firma Bau-Jahnke aus der Domstadt hatte zudem Technik – einen Radlader – zur Verfügung gestellt. Damit ist annähernd fast wieder die gleiche Beteiligung wie in den Vorjahren erreicht worden. „Das finde ich echt prima. Allen, die immer wieder fleißig mithelfen und auch allen, die in diesem Jahr zum ersten Mal mitmachten, sage ich ein herzliches Dankeschön im Namen der Friedhofsgemeinschaft“, so der Vorsitzende.

Und nicht zuletzt trug zum Gelingen des Arbeitseinsatzes auch das schöne Wetter bei: Es war nicht zu heiß und nicht zu kalt. „Beste Organisation eben“, meinte Hartmut Pohl mit einem Schmunzeln.

Der Verein versteht die Anlage übrigens nicht nur als eine reine Friedhofsanlage, „sondern sie ist auch eine Art ‚grüne Lunge‘ und mit ihrem park­ähnlichen Charakter zudem auch ein Ort für alle Besucher, um Ruhe und Entspannung zu finden.

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Zur „grünen Lunge“ gehört zum Beispiel, dass hier bei den letzten Arbeitseinsätzen insgesamt zwölf Nistkästen an Bäumen angebracht worden sind. „Sie sind alle von Tieren angenommen worden und somit bewohnt“, ist zu erfahren. „Vor allem fühlen sich Meisen bei uns wohl.“ Aber auch andere Tierarten, vom Eichhörnchen bis hin zum Buntspecht, können Friedhofsbesucher bei den Saldernbergern beobachten. All diese „Bewohner“ erhalten von Mitgliedern der Friedhofsgemeinschaft an jedem Tag ihr Futter.

Zur Eröffnung des Freiwilligentages auf dem Friedhof hatte Hartmut Pohl auch die Gelegenheit genutzt, um sich nicht nur für die zahlreiche Beteiligung, sondern ebenfalls für die Geld- und Sachspenden aus der jüngeren Vergangenheit an den Verein zu bedanken. Unter anderem gehört eine Sitzbank dazu.

Schwerpunktmäßig standen beim Arbeitseinsatz Säuberungsarbeiten auf dem Programm. Außerdem wurden lange Zeit ungenutzte Grabstätten mit Sand glatt gemacht und auf diesen Flächen dann Rasen angesät. Diese Arbeiten hatten hauptsächlich die Mitarbeiter/innen des Jugendzentrums und die Soldaten übernommen.

Tüchtig gewerkelt wurde außerdem. Nämlich bei der Reparatur von Toren und Nistkästen.

Ein Dankeschön richtet Hartmut Pohl auch an Gertraud Schröder und Hannelore Arndt. „Sie kümmern sich stets bestens um das Frühstück.“