Landtagswahl

Havelberg: Beim Gang ins Wahllokal Stift und Maske nicht vergessen

Für einen reibungslosen Ablauf der Landtagswahl gibt die Hansestadt Havelberg noch Hinweise an die Wähler.

Am 6. Juni ist Landtagswahl in Sachsen-Anhalt.
Am 6. Juni ist Landtagswahl in Sachsen-Anhalt. Foto: dpa Bildfunk

Havelberg - Andrea Schröder

5483 Wahlberechtigte aus der Einheitsgemeinde Havelberg ab einem Alter von 18 Jahren sind aufgerufen, ihre Stimme zur Landtagswahl am Sonntag, 6. Juni, abzugeben. Gut 900 haben das bereits per Briefwahl im Vorfeld erledigt. Alle andere haben am Sonntag von 8 bis 18 Uhr die Gelegenheit, direkt im Wahllokal wählen zu gehen.

Coronabedingt ist dieses Mal einiges anders in den drei Wahllokalen in der Stadt – Rathaus, „Zwergenland“ und „Regenbogen“ – und jenen in den Ortschaften. Wichtig ist, dass jeder Wähler eine OP- oder FFP-2-Maske trägt, Stoffmasken sind nicht zugelassen, informiert Evelin Bullwan, Sachgebietsleiterin Allgemeine Verwaltung im Havelberger Rathaus. Empfohlen wird zudem, einen eigenen Kugelschreiber mitzubringen. Vor jedem Wahllokal werden Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes stehen, um die Anzahl der Wähler an den Wahlurnen zu steuern. Zu viele Menschen dürfen sich nicht in den Wahllokalen aufhalten. Für Desinfektionsmittel ist gesorgt.

Die 60 Wahlhelfer haben im Vorfeld ihre Corona-Schutzimpfung erhalten. Vor dem Wahltermin an diesem Sonntag wurden die Wahlvorsteher und ihre Stellvertreter getrennt geschult, damit alles reibungslos abläuft. Während die meisten Wahllokale in der Einheitsgemeinde auch in Corona-Zeiten ausreichend Platz für das Prozedere bieten, werden die Wähler in Garz dieses Mal nicht im Gemeindebüro, sondern im Kulturstall der Havelhöfe willkommen geheißen.

Auch ohne Benachrichtigung im Wahllokal willkommen

Neu war bei dieser Wahl außerdem – unabhängig von Corona –, dass keine Karten, sondern Briefe als Wahlbenachrichtigung verschickt worden sind. Das war so vorgeschrieben. „Wir haben festgestellt, dass das bei etlichen Bürgern für Verwirrung gesorgt hat. Manche meldeten sich am Telefon und sagten, sie hätten noch keine Wahlbenachrichtigung erhalten“, berichtet Evelin Bullwan. Wer dieses Schreiben versehentlich entsorgt hat, kann dennoch sein Kreuz auf dem Stimmzettel für die Erst- und Zweitstimme setzen. Im zuständigen Wahllokal ist der Name im Wählerverzeichnis vermerkt.