Havelberg l Dabei handelte es sich um eine Miete in den Abmessungen von 20 mal 6 Meter mit insgesamt 300 Heuballen. Beim Eintreffen der sofort alarmierten Einsatzkräfte – aus Havelberg, Nitzow und Jederitz – stand sie bereits lichterloh in Flammen. Aufgrund der unzureichenden Löschwasserversorgung wurden zur Schaffung eines Pendelverkehrs zur Wasserentnahmestelle die Ortswehren Sandau und Glöwen nachgefordert. Dadurch gelang es, ein Übergreifen auf weitere Mieten und einzelne Bäume zu verhindern. Der Besitzer brachte zudem noch nicht in Brand geratene Heuballen in Sicherheit und grubberte einen Schutzstreifen um die Miete. Gegen 12 Uhr war der Einsatz für die rund 60 Feuerwehrleute beendet; der von dem Feuer betroffene Landwirt stellte danach eine Brandwache mit Wasser.

Die Schadenshöhe, so heißt es in einer Mitteilung der Polizei, beläuft sich auf etwa 2000 Euro. Die Brandursache ist bisher noch nicht bekannt. Die Kriminalpolizei aus Stendal hat die Ermittlungen aufgenommen.