Wust l Zum Autakt der 17. Wuster Karnevalssaison mit insgesamt vier ausverkauften Veranstaltungen steppte am Sonnabend wieder der Bär im „Schwarzen Adler“. WCC-Präsident Enrico Reumann begrüßte das überwiegend jugendliche Publikum im „Theater der Träume“ zur Oscar-Verleihung. Ihm zur Seite stand während des Programmes Nicole Kieschke als Moderatorin.

Wie bei anderen Clubs eröffnete auch hier die Garde das Programm. Es folgten mit den „Little Stars“ die jüngsten Darsteller, sie tanzten und plauderten aus dem Schul-Nähkästchen. Jung an Jahren war auch Büttenredner Willi Reumann: Er sei wie bei der Prüfung nicht vorbereitet, aber wenn alle Seiten an einem Strang ziehen, schaffe man das schon...

Rasante und sportliche Tanzmarie

Rasant und sportlich präsentierte sich das Tanzmariechen Miriam Fabian. Kein Blatt nahm danach Gemeindediener Enrico Reumann in der Bütt vor den Mund. Er berichtet von einer filmreifen Verfolgungsjagd, welche in Hohengöhren begann und erst an einer Wuster Mauer endete. Früher traf man sich in der Kneipe, jetzt nur noch beim Frisör oder auf dem Friedhof. Als Hollywood-Kulisse tauge zudem der noch immer flutzerstörte Wuster Park: Hier könne man bald das Remake von „Jurassic Park“ drehen...

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Ordentlich Stimmung im Saal gab es bei der Premiere des Gesangsduos „Liza Danielz“: Gitarrist Daniel Projahn warb mit bekannten Hits um die Zuneigung von Lisa Ziehm, sie gab ihm entsprechend Kontra.

Elvis im Doppelpack

„Elvis lebt!“ hieß es anschließend – der King des Rock‘n‘Roll kam beim Auftritt des Quartetts namens URBH sogar im Doppelpack daher – dargestellt von Bärbel Ballerstedt und Heidi Elster. Ein kreatives Puppenspiel mit bekannten Filmmelodien bot die „JVA“: Sie hatten die Figuren an ihren Unterschenkeln befestigt.

Ein buntes Medley präsentierte danach die „Mutterbande“: Hierbei tanzten unter anderem Dick und Doof sowie Indianer und Comboy. Oben auf der Bühne rissen dazwichen die „Fireboyzz“ Gordon Fabian und Ringo Urbahn ihre Witze: Was bedeutet Algebra? Es ist das Thüringen-Debakel – alle gegen Bodo Ramelow.

Produktionen von Walt Disney wie die Eiskönigin oder Aladdin standen bei der Show-Einlage der Garde im Fokus. Für ausgelassene Stimmung im Saal sorgten nochmals die beiden letzten Programmpunkte – der Auftritt der „Sex-Bombs“ sowie des Männerballetts. Letztere agierten erst als Geisterjäger und tanzten bei der Zugabe als Putzfrauen am Ende nur noch in Unterhosen.