Müggenbusch l Auf dem Reitplatz in Müggenbusch begrüßte der stellvertretende Vorsitzende, Tino Hamann, die 17 Reiter, die neun Kremserfahrer sowie die Sponsoren und Vereinsmitglieder. Hier gab es auch gleich ein herzliches Dankeschön an die Sponsoren und Helfer, die alljährlich zum Gelingen beitragen. Tino Hamann wies auf die Hygienebestimmungen hin, die dringendst einzuhalten seien. „Wir haben dafür gesorgt, dass alle Vorschriften eingehalten werden können. Anwesenheitslisten wurden ausgefüllt, die Teilnehmer hatten Masken dabei, auf den Kremsern gab es Desinfektionsmittel und der Abstand wurde eingehalten. Wir freuen uns sehr, dass wir die Reitjagd wenn auch mit Einschränkungen starten können und dass uns alle Teilnehmer dankbar dafür sind“, so der Vorsitzende Ulrich Kilian vor dem Start. Er fuhr mit seiner Frau Astrid den Führungskremser.

Dann eröffneten die „Jäglitz-Hörner Stüdenitz“ die Jagd, die bei herrlichem Herbstwetter durch die Wälder rings um Müggenbusch und Wöplitz führte. Die Reiter wurden vom Master, oder auch Fuchs genannt, angeführt. Tino Hamann war durch sein Fuchsfell an der roten Jacke bestens zu erkennen. Er durfte laut Reglement nicht überholt werden. Die Reiter, die den Tross der Kremser begleiteten, hatten noch einige andere Regeln zu befolgen, um die Reitjagd „kostenfrei“ zu absolvieren. Denn jeder Verstoß wurde zum Abschluss vom Jagdgericht geahndet.

Die Reiter präsentierten den Teilnehmern auch ihr Können an den aufgebauten Hindernissen entlang des Weges. Dabei überzeugten besonders die Nachwuchsreiter, die den Parcours gut meisterten.

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Auf der idyllischen Waldlichtung der Jäger gab es die große Pause. Der Sandauer Wirt Detlef Ballendat hatte in bewährter Weise die Versorgung übernommen.

Mit dem sogenannten Auslauf der Reiter, einem Wettreiten, endete die 38. Reitjagd. Bei den Großpferden sicherte sich Tino Hamann den ersten Platz, Zweite wurde Svea Zindl. Jolin Kohnke aus Netzow siegte bei den Kleinpferden und verwies Sophia Rosenfeld aus Plattenburg auf Rang zwei.

Den gemütlichen Ausklang gab es am Abend im Sandauer Schützenhaus.