Havelberg l Bis in den Februar hinein hat es gedauert, um den Schachvereinsmeister 2017 vom SV 90 Havelberg zu küren. Die Meisterschaft wurde bereits zum 25. Mal ausgetragen und ist längst zu einem traditionellen Bestandteil der wöchentlichen Spielabende geworden.

Führung von der ersten Runde an

Am Ende konnte sich Karsten Kasubek über seine erfolgreiche Titelverteidigung freuen. Spannend wurde es dabei selten, von der ersten Runde an zog der spätere Gewinner davon und holte sich den Titel mit beeindruckenden 12,5 Punkten aus 13 Partien. Lediglich Heiko Gielke gelang es in der Finalrunde, ihm einen halben Zähler abzuringen.

Zwei zweite Plätze

Auf den weiteren Plätzen folgten mit 8,5 Zählern Bernd Rump und Steffen Heinze, Thomas Holzhüter (8) sowie Heiko Gielke (7). In der Platzierungsgruppe setzte sich Ingo Fötzsch mit 7 Punkten durch. Der Klietzer, der noch nicht lange im Verein spielt, gewann dabei in der Finalrunde alle vier Par­t­ien und verwies seine Kontrahenten Mark Symannek (6), Werner Höhmann (4), Thomas Arnold (3) sowie Helmut Tippel (0,5) auf die weiteren Plätze.

Schlappe in der Bezirksoberliga

In der Bezirksoberliga gab es unterdessen in Runde 7 beim SF Turm 2000 Wahrburg eine empfindliche 1:7-Niederlage. Dabei konnten lediglich Karsten Kasubek am Brett 1 sowie Heiko Gielke jeweils ein Remis erreichen. Doch die Schachfreunde fiebern bereits dem Abstiegsgipfel am 18. März entgegen, wenn an den heimischen Brettern zur 8. Runde der Flechtinger SV empfangen wird. Die Havelberger als Tabellenletzter wollen dabei möglichst in Bestbesetzung antreten, was in dieser Saison zu keinem Punktspiel so recht gelingen wollte. Mit einem Sieg und den ersten Mannschaftspunkten würde man die Rote Laterne an Flechtingen abgeben und dann ein spannendes Saisonfinale im April bestreiten.