Kamern l Organisator Marian Buhtz aus Sandau ließ anlässlich des Jubiläums die Geschichte dieses Volkssportereignisses in Kamern vor dem Start noch einmal Revue passieren: Seit 1980 hatte der Hedemickenlauf stattgefunden, nach 19 Läufen war im Jahre 2001 vorerst Schluss.

Der Stendaler Gerd Engel hatte nach zehn Jahren Pause den Anstoß zur Wiederbelebung der an sich schönen Tradition gegeben, informieret Marian Buhtz, der mit ihm seit etwa 40 Jahren zusammen läuft. Als Dankeschön gab es eine von Günter Klam aus Kamern getöpferte kleine Hedemicke. Marian Buhtz machte noch eines deutlich: Sowohl er als auch Mitorganisator Gerd Engel sind in die Jahre gekommen, es wird langsam aber sicher Zeit, diese Aufgabe in jüngere Hände zu legen.

Damit war genug der Vorreden – auch Bürgermeister Arno Brandt hatte die Volkssportler aller Altersklassen begrüßt – und die sieben jüngsten Läufer durften beim Babylauf zuerst an die Startlinie gehen. Teils mit Hilfe der Erwachsenen begaben sie sich auf die kurze Strecke, am Ziel bekam jedes Kind ein Plüschtier in die Hand.

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Etwas weiter mussten die nachfolgenden knapp 20 „Rennmäuse“ laufen, vor den Kindern lag eine 800 Meter lange Runde um die Wiese. Jeder bekam eine getöpferte Medaille, welche Ans Briesenick im Gewand der Sagengestalt Frau Harke überreichte.

Beim vorletzten Start begaben sich etwa 90 Läufer, Wanderer und Nordic-Walker auf drei verschieden lange Distanzen. Sogar ein Hund lief im Pulk mit. Zuletzt gingen 15 Starter beim Handicap-Lauf auf die Strecke, hieran beteiligte sich eine Behinderteneinrichtung aus Mechau bei Arendsee.

Ausrichter war der Sportverein Empor Kamern. Zum Rahmenprogramm gehörten ein Kuchenbasar des Jugendklubs sowie eine Tombola, an welcher jeder Läufer und Wanderer automatisch mit seiner Startnummer beteiligt war. Das Rassekaninchenzuchtverein war mit einer kleinen Ausstellung präsent, Züchter Erhard Michael informierte zu den Rassen und ließ die Kinder die Vierbeiner auch streicheln.