Havelberg l Gut 500 Wahlberechtigte nutzten am Sonntag im Rathaus, dem Wahllokal 1 der Hansestadt Havelberg, die Möglichkeit, ihre Stimmen zur Europa- und zu den Kommunalwahlen abzugeben. Während in den Ortschaften noch ein vierter Stimmzettel auszufüllen war, hatten die Havelberger drei: für die Europa-, die Kreistags- und die Stadtratswahl. „Es herrschte ein ständiges Kommen und Gehen, es gab keine Pause“, berichtet Wahlvorsteherin Petra Jonschkowski, die Punkt 18 Uhr das Wahllokal schloss. Dann begann das große Auszählen – zunächst der Europawahl.

In weiser Voraussicht, dass der Wahlvorgang länger dauert als bei vorangegangenen Wahlen, wurde die Zahl der Wahlkabinen von fünf auf sieben erhöht. Oftmals mussten die Wähler die großen Stimmzettel nochmals falten, erst dann passten sie durch die Schlitze. Schon vor der Öffnung des Wahllokals um 8 Uhr standen erste Wähler vor der Tür des Rathauses. Sie mussten sich noch etwas gedulden.

Gegen 19.45 Uhr  waren in Havelberg die Stimmen zur Europawahl in den neun Wahllokalen ausgezählt. Kurz nach 20 Uhr mit Briefwahl. Die CDU kommt auf 21,5 Prozent vor der AfD (18,4 Prozent), der Linken (17,5 Prozent), der SPD (15,9 Prozent), den Grünen (7,8 Prozent) und der FDP (5,3 Prozent). Das ist ein vorläufiges Erlebnis.