Schollene l Das bewies auch der Besucherstrom, der an den rund 40 Ständen vorbei zog. Mit Musik, live und aus der Konserve,  genossen die Schollener die Einstimmung auf den 1. Advent.

Aus dem Vollen schöpfen konnte Weihnachtsmann Roger, als er in der Abenddämmerung zusammen mit den beiden Engeln die Säcke öffnete und die vielen Beutelchen an die Kinder verteilte. Kurz zuvor war das letzte Lied der Mädchen und Jungen der Kinderfeuerwehr verklungen. Sie hatten ebenso fleißig Unterhaltsames gelernt wie die ältesten Waldzwerge aus dem Kindergarten, die die Erwachsenen auf dem Festplatz unterhielten. Auch der Posaunenchor aus Schönhausen trug zur perfekten Stimmung bei – Heiteres und Besinnliches schallte über das Gelände.

Beim Zuhören konnten sich die Gäste viele kulinarische Köstlichkeiten schmecken lassen: Kuchen, Plätzchen und Quarkbällchen, Gegrilltes und Schmalzstullen, Glühwein und Punsch mit oder ohne Schuss. Ebenso vielfältig und vor allem hochwertig war das Angebot an den Verkaufsständen. Nicht nur Gewerbetreibende machten guten Umsatz, sondern auch die vielen Privaten, die das Jahr über getöpfert, geschnitzt, gedrechselt, genäht, gehäkelt oder gekocht hatten. Wohl niemand ging, ohne etwas gekauft zu haben, am späten Abend heim. Gelohnt hat es sich für alle! Die Kinderwehr beispielsweise ermöglicht sich mit dem Plätzchenverkauf den Besuch im Jump-House.

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Man konnte auch selbst etwas basteln – am Kreativstand des örtlichen Jugendklubs. Gleich nebenan war der Heimatverein mit jeder Menge Bücher und dazu den schönen Schollene-Beuteln und Decken vertreten. Im Zelt nebenan surrten die Räder der Klietzer Spinngruppe. Und gegenüber stand der Schießwagen aus Klietz – ebenfalls ein zuverlässiger Partner des Heimatvereins. Der Verein war es auch, der wieder die organisatorischen Fäden in der Hand hielt. Dank der Unterstützung vieler weiterer Schollener Helfer, der Gemeinde und auch von Sponsoren ist es gelungen, so einen Markt auf die Beine zu stellen – ein Kraftakt, der höchste Anerkennung verdient! „Herzlich Dank allen“, spricht Erika Gorges allen Anbietern und auch Akteuren der kulturellen Beiträge aus. Nur zusammen ist es möglich, den Aufwand zu bewältigen.