Quarnebeck/Berlin l Großer Tag für Pamela und Marco Wille aus Quarnebeck. Das Ehepaar war am Donnerstag im Berliner Schloss Bellevue beim Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier zu Gast. Er hatte gemeinsam mit der zuständige Bundesministerin für die ländlichen Räume, Julia Klöckner, die Sieger des 26. Bundeswettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ empfangen. Darunter war Ortsbürgermeister Marco Wille mit seiner Frau als Vertreter der Ortschaft Quarnebeck. Das Dorf hatte beim Bundeswettbewerb im Vorjahr die Silbermedaille und zudem einen Sonderpreis für ihr Engagement gegen Extremismus erhalten. 13000 Euro Prämie waren ein zusätzlicher Lohn für die Westaltmärker.

Knapp 1900 Dörfer aus 13 Bundesländern hatten sich an dem Wettbewerb beteiligt. 30 von ihnen hatten den Sprung ins Finale geschafft und wurden im Januar auf der Internationalen Grünen Woche von Ministerin Julia Klöckner mit Gold, Silber und Bronze ausgezeichnet.

Persönliches Gespräch über ländliche Pro

Am Donnerstagnachmittag erfolgte für alle 30 Dörfer der zweistündige Empfang beim ersten Mann im Staat, der Schirmherr des Wettbewerbs ist. „Es war ein bleibendes Erlebnis. Dabei hatten meine Frau und ich auch einige Minuten Zeit mit dem Bundespräsidenten zu reden“, blickte Marco Wille zurück. Während des Empfangs sprach Ortsbürgermeister Wille gegenüber dem Bundespräsidenten die Probleme im ländlichen Raum an. „Dabei“, so Marco Wille, „habe ich Frank-Walter Steinmeier gesagt, dass es in den kommenden Jahren auch um die weitere Angleichung der Lebensqualität im ländlichen Raum geht.“ Dieser Punkt dürfe in Zukunft nicht vernachlässigt werden. Aber auch die Entwicklung der Jugend müsse die Politik im Auge behalten, damit sie zukünftig in die richtigen Bahnen gelenkt wird, so der Ortsbürgermeister von Wenze und Quarnebeck.