Klötze l Hinter Kerstin Trittel vom Bau- und Liegenschaftsamt der Stadtverwaltung liegen Wochen der Feinarbeit bei der Auflistung von zu beschneidenden Bäumen in den Dörfern der Einheitsgemeinde. Sie hat die Zuarbeit von den einzelnen Ortsbürgermeistern in eine Liste zusammengefasst. Ab der zweiten Januarwoche wird eine externe Firma mit den verschiedenen Baumschnitt von insgesamt 258 Bäumen in der Großkommune beginnen. Bei den Schnittarten handelt es sich um Todholzbeseitigung sowie einen Lichtraumprofilschnitt und einen Verjüngungsschnitt in den jeweiligen Bäumen.

Eckhard Bromann ist als sachkundiger Bürger t

Wie Kerstin Trittel informierte, wird jeder Baum vor dem Baumschnitt noch einmal genau begutachtet. Für den Raum Kusey und Kunrau ist unter anderem als sachkundiger Bürger der Vorarbeiter der Stadtwirtschaft in Kunrau, Eckhard Bromann, tätig. „Die Stadt ist für die kommunalen Bäume zuständig und muss im öffentlichen Raum dafür Sorgen, dass für die Einwohner keine Gefahr besteht. Wir sind als Stadt in der Pflicht, die Bürger zu schützen. Das gilt sowohl auf Gehwegen als auch auf Kreis- und Landesstraßen, die in der Einheitsgemeinde liegen“, betonte Kerstin Trittel.

Bei den Baumsorten in den Dörfern der Großkommune (siehe Infokasten) handelt es überwiegend um Linden. Insgesamt erhalten 215 Bäume ab der zweiten Januarwoche ein neues Aussehen. Aber auch Eichen, Robinien und Kastanien erhalten in geringer Stückzahl einen neuen Astschnitt. Bevor ein Baum gänzlich der Motorsäge zum Opfer fällt, wird genau noch einmal untersucht, ob eine komplette Beseitigung wirklich notwendig ist. Dabei spielen wichtige Faktoren, wie ob der Baum krank ist oder zahlreiche trockene Äste besitz, eine wichtige Rolle. Aber auch die jeweiligen Anwohner vor Ort werden gefragt oder zu Rate gezogen, heißt aus dem Rathaus. „Von dem jeweiligen Baum darf keine Gefahr für die Einwohner ausgehen. Das steht im Vordergrund“, bekräftig Kerstin Trittel noch einmal.

Für die Kernstadt Klötze erstellt die Rathausmitarbeiterin momentan gerade eine Liste von zu beschneidenden Bäume. Die soll spätestens im Januar vorliegen, denn nur bis Ende Februar dürfen Bäume laut Gesetz beschnitten oder gefällt werden.

Den Löwenanteil der Baumschnitte erfolgt in den Orten Kusey mit den früheren Ortsteilen Köbbelitz sowie Lupitz und der Ortschaft Röwitz sowie im wenige Kilometer entfernten Neuferchau. In den Straßen geht es sprichwörtlich 140 Linden an den Kragen. Zudem müssen von Fachleuten zehn Eichen und Robinien mit der Motorsäge bearbeitet werden.

Etwas weniger Arbeit haben die Mitarbeiter einer externen Firma in den Dörfern Wenze, Trippigleben und Quarnebeck. In diesen drei Orten müssen insgesamt nur 55 Bäume beschnitten werden.

15 Eichen in Kunrau, Jahrstedt und Steimke

Fast genau so viele Bäume sind es in den Dörfern Kunrau, Jahrstedt und Steimke. Neben 30 Lindenbäume, stehen acht Kastanien und 15 Eichen auf der Bearbeitungsliste. Bei allen Bäumen ist eine Todholzbeseitigung nach einem Gutachten in den drei Dörfern ab Januar angesagt.

Paragraph body