Digitale Schule

Externer Dienstleister ermittelt Digitalbedarf in den Schulen im Bereich Klötze

Von Markus Schulze
Die Digitalisierung der Grundschulen soll vorangetrieben werden. Hierbei bekommt die Stadt Klötze externe Hilfe. Foto: Markus Schulze

Klötze

Wenn in der Pandemie bisher etwas deutlich wurde, dann zum Beispiel, dass es um die digitale Ausstattung in den Schulen nicht zum Besten bestellt ist, wie Kritiker meinen. In diese Richtung ging wohl die Wortmeldung von Jörg Kägebein (SPD) im Stadtrat. Er wies darauf hin, dass die Stadt Klötze als Träger für die Digitalisierung der Grundschulen in Klötze, Kunrau und Kusey zuständig sei und fragte, bis wann die Anträge gestellt werden müssen, um Fördermittel aus dem sogenannten Digitalpakt abschöpfen zu können.

Bedarfsermittlung

„Bis zum 30. Juni“, antwortete Hauptamtsleiter Matthias Reps, der verriet, dass die Stadt Klötze bei dem Thema von einem externen Dienstleister unterstützt werde. „Alleine schaffen wir das nicht“, vor allem aus personellen Gründen.

Der Dienstleister, so fügte er auf Nachfrage der Volksstimme hinzu, helfe dabei, die Bedarfe in den Schulen zu ermitteln und „unter Berücksichtigung medienpädagogischer Ansätze und Zielstellungen“ ein Konzept zu erstellen,

Der Digitalpakt war vom Bund aufgelegt worden, um Länder und Gemeinden bei Investitionen in die digitale Infrastruktur zu unterstützen. Gefördert werden unter anderem WLAN (lokales Funknetz) und interaktive Tafeln.

Nachdem die Inzidenz im Altmarkkreis an drei aufeinanderfolgenden Tagen über 165 lag, sind die Schulen mit Ausnahme der Abschlussklassen seit Mittwoch geschlossen. Nun, im Distanzunterricht, werden Lehrer – und auch Schüler – wieder auf eine gute technische Ausstattung angewiesen sein.