Apenburg l Das war ein hartes Stück Arbeit, bis die Apenburger Viertklässler endlich den begehrten Fahrradpass in Händen halten konnten. Mehrere Tage übten sie mit Klassenlehrerin Martina Valdiek das richtige Verhalten mit dem Drahtesel im Straßenverkehr. Zunächst theoretisch, dann auch praktisch bei Übungsrunden durch den Ort. Doch vor den beiden Prüfungstagen hatten die Mädchen und Jungen dann doch ein bisschen Bammel.

Zunächst kamen die eigenen Fahrräder unter die Lupe. Funktionieren Licht und Bremsen richtig, sind Reflektoren angebracht und ist der Drahtesel auch ansonsten verkehrssicher? Bis auf kleinere Mängel, die nachgebessert werden mussten, war alles in Ordnung und die TÜV-Plakette für das Rad gesichert.

Achten auf Schulterblick und Handraushalten

Auch in der theoretischen Prüfung wiesen die zwölf Viertklässler keine Schwächen auf. „Es haben alle bestanden“, zeigte sich Martina Valdiek stolz auf ihre Schützlinge. Doch dann kam die Prüfungsfahrt durch Apenburg. Unter den kritischen Augen der Mitarbeiter der Salzwedeler Verkehrswacht und des Regionalbereichsbeamten Jörg Bialas galt es, im vollen Verkehr das Gelernte anzuwenden. Vor allem auf Schulterblick und Handzeichen beim Abbiegen und dem Absteigen am Stoppschild kam es an. Eine Schülerin musste ein zweites Mal den Prüfungskurs fahren, bekam aber dann wie alle anderen auch den Fahrradpass überreicht.

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