Immekath l Das sind gute Nachrichten für die Brandbekämpfer der Immekather Feuerwehr. Das neue Löschfahrzeug, ein LF 20, das in dem Dorf stationiert werden soll, befindet sich im Bau. „Das Fahrgestell haben wir vor Weihnachten gekauft“, konnte Klötzes Stadtwehrleiter Matthias Veit bei der Jahreshauptversammlung der Immekather Feuerwehr mitteilen. In 24 Monaten werde das neue Auto wohl fertig sein. Bis zur Auslieferung gibt es noch einiges zu tun. Denn das neue Fahrzeug muss dann irgendwo stehen. Im aktuellen Gerätehaus ist das nicht möglich.

„Das LF 20 passt nicht in die jetzige Box“, sagte Susanne Heuel bei der Versammlung. Sie ist als Sachgebietsleiterin in der Klötzer Verwaltung für die Feuerwehren zuständig. Um das Problem zu lösen, gibt es zwei Möglichkeiten, wie Heuel erklärte. Entweder könnte das jetzige Feuerwehrgerätehaus umgebaut werden. Oder man baut ein neues am Dorfgemeinschaftshaus. Das sei kein Geheimnis, sagte die Sachgebietsleiterin. Derzeit befinde man sich in der Vorplanung, mögliche Kosten würden ermittelt. Man stehe erst am Anfang der Planungen. Geschaut werden müsste, wie die Ausgaben vom Haushalt der Stadt getragen werden könnten. Eine Überlegung sei, die Ausbildung für die Brandbekämpfer aus Immekath sowie aus den Nachbardörfern Dönitz und Ristedt in Immekath stattfinden zu lassen, wie es weiter hieß.

Elf Einsätze und zwei Übungen

Angeschoben hätte er einst das Thema Feuerwehrgerätehaus, sagte Stadtwehrleiter Matthias Veit. Eine Überlegung sei gewesen, dass Kameraden dort nach Einsätzen auch duschen können sollten. Ein Entwurf sei vorgestellt worden, dann sei er aus der Planung raus gewesen, so Veit.

Im Jahr 2019 rückten die Immekather Brandbekämpfer zu elf Einsätzen aus, wie Wehrleiter Uwe Randau berichtete. Das habe den Feuerwehrleuten viel abverlangt. Von Bränden bis zum Verkehrsunfall reichte das Spektrum bei den Alarmierungen. Darüber hinaus absolvierten die Immekather zwei Übungen. Insgesamt zählte die Wehr im vergangenen Jahr 72 Mitglieder, so Randau. Zur Einsatzgruppe gehörten 26 Kameraden. Außerdem gab es 63 fördernde Mitglieder.

Man habe einen guten Ausbildungsstand in der Wehr, schätzte Uwe Randau ein. Doch darauf dürfe man sich nicht ausruhen, in den nächsten Jahren müssten sich die Kameraden weiter qualifizieren, wenn man in Zukunft eine schlagkräftige Truppe vorhalten wolle.

Die Jugendwehr, die es seit eineinhalb Jahren gibt, zählte anfangs noch sechs Mitglieder, im Sommer habe es einen Austritt gegeben, wie es bei der Versammlung hieß. In der Alters- und Ehrenabteilung waren 15 Kameraden aktiv, bei ihnen stehe die Geselligkeit, etwa beim Schweinskopfessen, im Vordergrund. Das Gerätehaus putzten die Frauen, 13 gehören zur Gruppe, wie mitgeteilt wurde. Außerdem gibt es monatliche Treffen mit Würfel- und Plauderrunden.

Nicht aufgeben wollen die Mitglieder des Immekather Spielmannszuges, teilte Uwe Randau mit. Die Gruppe zählt 18 Mitglieder. Musikalisch umrahmt hätten sie im vergangenen Jahr 15 Veranstaltungen, etwa den Fackelumzug. In den 1990er Jahren seien es um die 40 Veranstaltungen gewesen. In den 65 Jahren, die der Spielmannszug besteht, hätte es Höhen und Tiefen gegeben. In der Vergangenheit habe die Gruppe schon zweimal kurz vor dem Aus gestanden.