Jahrstedt l Bis zum 5. Oktober, so informierte Jahrstedts Ortsbürgermeister Randy Schmidt im Ortschaftsrat, sollen die Ortschaftsräte ihre Wunschlisten für den Haushaltsplan 2019 im Klötzer Rathaus vorlegen. Unter zwei Punkte konnte er bereits einen Haken machen. So wurde die Tür im Ortsbüro erneuert. Und in Germenau hat der Sirenenmast einen neuen Standort auf öffentlichem Grund und Boden bekommen.

„Ich hoffe, ihr habt euch Gedanken gemacht", sagte Schmidt in die Runde. Er selbst hatte einige Ideen in petto, von denen manche schon für dieses Jahr auf der Agenda standen, beispielsweise, dass die Auffahrt zum Feuerwehr-Gerätehaus begradigt wird. Hier gibt es einen Höhenunterschied zur Bauernstraße. „Das ist immer noch eine Katastrophe“, schätzte der Ortsbürgermeister ein. Bei der Gelegenheit sollte auch gleich die nahe Bushaltestelle barrierefrei gemacht werden, bat Einwohner Ralf Düring aus Böckwitz.

Randy Schmidt hatte sich noch weitere Vorschläge aufgeschrieben, darunter die Trockenlegung des Dorfgemeinschaftshauses und hier auch die restliche Pflasterung vor der Küche. Weiterhin sollte der Drömlinger Hof innen renoviert werden. Noch dazu kam der Ortsbürgermeister auf das Denkmal in Böckwitz zu sprechen, das von der Stadtwirtschaft zwar umgestaltet wurde, nach seiner Auffassung aber eher aussieht „wie gewollt und nicht gekonnt“. Fürderhin könnte der Croyaer Weg auf Vordermann gebracht werden. „Abgeschoben wurde schon“, informierte Schmidt und zählte auch noch die Sanierung der Brücke im Knicken als möglichen Posten für den Etat auf. Dafür engagierte sich auch Einwohner Karl-Heinz Schmidt. „Die Brücke“, so sagte er, „hatten wir schon 2017 angesprochen, aber passiert ist nichts. Irgendwann wird uns die weggenommen und dann ist das Geschrei groß“, mahnte Karl-Heinz Schmidt.

Elektrisches Läutewerk

Zwar hat sich mit ihm mittlerweile jemand gefunden, der in Jahrstedt das Läuten übernimmt, aber Ratsherr Eckhard Bromann erinnerte trotzdem an den schon länger bestehenden Wunsch nach einem elektrischen Läutewerk. Obendrein, so sagte Bromann, sollte auch das Denkmal in Jahrstedt mal wieder hergerichtet werden. Beispielsweise sind die Schriftzüge nicht mehr so gut zu erkennen.

Im Rahmen der Sitzung wurde auch Bedarf für weitere Sitzgruppen angemeldet, vor allem für den Schleuser Teich, und Randy Schmidt plädierte auch für einen Baumschnitt in Richtung des Teiches. Außerdem könnte am Gebäude im Knicken die Dachrinne repariert werden.

Ratsherr Ronny Bratke sprach sich dafür aus, den gesamten Knicken attraktiver zu gestalten.

„So viele Wünsche haben wir in Jahrstedt gar nicht“, fasste Randy Schmidt zusammen.