Beetzendorf l Die Werbung um eine möglichst hohe Anschlussquote für das vom Zweckverband zu errichtende Glasfaser-Breitbandnetz soll ab Januar Fahrt aufnehmen. Dabei sieht Beetzendorfs Bürgermeister Lothar Köppe die Verbandsgemeinde (VG) Beetzendorf-Diesdorf im Gegensatz zu den Einheitsgemeinden Klötze und Gardelegen, mit denen die VG ein gemeinsames Projektgebiet bildet, gut aufgestellt. „Bei uns hat vor zwei Jahren bereits eine Akquise stattgefunden, die geforderte Mindestquote von 60 Prozent wurde erfüllt und viele haben Vorverträge abgeschlossen. In Klötze und Gardelegen muss dagegen von Null angefangen werden“, erklärte er im Gemeinderat.

Persönliche Ansprache

Köppe informierte, dass die bereits abgeschlossenen Vorverträge, die eigentlich ihre Gültigkeit verloren haben, reaktiviert werden können. Der Breitbandanbieter werde diesbezüglich im neuen Jahr alle Einwohner mit einem Vorvertrag anschreiben. „Die Adressen liegen ja vor“, so der Ortschef. Die bisherige Vorgehensweise, pauschale Infoschreiben „an die Bewohner des Grundstücks xy“ zu versenden, sei den Bürgermeistern, die sich kürzlich zu einer Beratung mit dem Zweckverband Breitband Altmark (ZBA) trafen, zu anonym gewesen. „Die Leute wollen persönlich angesprochen werden“, ist sich Lothar Köppe sicher.

Abgefragt werden soll, ob derjenige, der damals einen Vorvertrag abgeschlossen hat, weiterhin zu diesem stehen möchte oder nicht. Je nach gegebener Antwort könnte der Vorvertrag dann verlängert werden.