Klötze l Damit es in den Herbstferien nicht ganz so langweilig wird, hat das „Corner“, der Jugendklub der Arbeiterwohlfahrt (Awo) in Klötze, an zwei Tagen ein abwechslungsreiches Programm angeboten.

Los ging es am Mittwochmorgen mit dem Sport- und Spieletag in der Hegefeldhalle. „Es geht darum, dass sich die Kinder einfach mal austoben und ihren Spaß haben“, erklärte Corner-Leiterin Thora Popowsky. Erstmals waren dazu die beiden Klötzer Kindertagesstätten, das Spatzennest und die Zinnbergzwerge, eingeladen. „Wir freuen uns sehr, dass beide gekommen sind“, betonte Popowsky. Außerdem wollten sich der Klötzer Hort, die Tagesgruppe vom Deutschen Roten Kreuz in Klötze und die Awo-Tagesgruppe aus Gardelegen die Ver anstaltung nicht entgehen lassen. Kleinere und größere Kinder also, die sich aber nicht ins Gehege kamen. Jeder machte das, wozu er Lust hatte. Unter anderem war ein Parcours mit Schwebebalken, Stufenbarren, Mini-Trampolin, Sprungkasten und Matten aufgebaut.

„Die Kinder stellen sich vor, dass sie ein Abenteuer erleben“, informierte Corner-Mitarbeiter Bastian Gebel. Somit waren Flüsse und Berge zu überwinden, kletternd, hängend, balancierend, hüpfend. „Dazu braucht es Mut und Koordination“, wusste Gebel. Unterstützung leistete Leichtathletik-Trainer Ralf Düring aus Böckwitz. Außerdem wurden Fangen, Treibball und Hockey gespielt. Es war für jeden etwas dabei.

Am Donnerstagmittag ging es weiter, im Corner fand ein Pellkartoffelessen statt. Dazu wurden etwa 80 Gäste erwartet. An den Tischen, die nicht mehr wie früher in einer Reihe, sondern verteilt im Raum standen, nahmen Kinder aus dem Hort, der Kita Spatzennest, Abordnungen aus dem Medinaheim, der Residenz Valenta, dem Seniorenwohnpark „und unsere flexiblen Hilfen“ Platz, berichtete Thora Popowsky, die auch Klötzes Bürgermeister Uwe Bartels begrüßen konnte. Als Beilagen zu den Pellkartoffeln gab es lose Wurst, Gurken und Quark – und speziell für die Kinder auch Nudeln mit Gehacktesstippe.

„Gefühlt haben wir fünf Kilo Zwiebeln geschält“, erzählte die Corner-Leiterin und wünschte allen einen guten Appetit. „In der Küche gibt es noch ein paar Lieferschwierigkeiten, wir arbeiten aber mit Hochdruck daran“, scherzte sie.