Klötze l Trotz Dauerregens ist der traditionelle Tulpensonntagsumzug des Klötzer Karnevalsvereins (KKV) nicht ins Wasser gefallen. Denn bekanntlich gibt es ja kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung. Ausgestattet mit Schirmen und eingehüllt in Regencapes setzten sich die Jecken am Sonntagnachmittag pünktlich um 14 Uhr in der Poppauer Straße in Bewegung. Abschrecken konnte das anhaltende Nass, das vom Himmel herabfiel, auch nicht die kleinen und großen Karnevalfans.

Süßigkeiten flogen in die Menge

Zahlreich standen sie am Straßenrand, jubelten den Jecken zu und sammelten die Süßigkeiten ein, die immer wieder in die Menge geworfen wurden. Dabei machten sich die aufgespannten Regenschirme gleich doppelt bezahlt. Viele Zuschauer drehten sie kurzerhand um und fingen die Kamellen damit bequem auf. Insgesamt 32 Wagen und Fußgruppen bildeten den Tross, der durch die Bahnhof-, Breite- und Neustädter Straße zog. Auch Vereine aus der Region waren mit dabei, etwa die Klubs aus Immekath und Neuferchau.

Letztere hatten ihren Wagen besonders bunt geschmückt. Unzählige weiße und rote Luftballons verzierten den Lkw-Anhänger, Girlanden hingen an den Seiten. Die Jecken auf der Ladefläche waren unter anderem als Blumen verkleidet. Solche gab es auch für die Zuschauer: Immer wieder verschenkten die Gruppen Tulpen an die Frauen, die dem Spektakel folgten. Nach dem Aschermittwoch ist die fünfte Jahreszeit in der Stadt Klötze noch nicht zu Ende. Am Sonntag laden die Immekather um 14 Uhr zum Umzug ein.

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